VBIO

VBIO und Tierversuche

Der VBIO erachtet den Schutz von Versuchstieren für grundsätzlich sinnvoll und wichtig. Das Prinzip der 3 Rs (Replacement, Refinement, Restriction) unterstützt der Verband ausdrücklich.  Allerdings sieht der VBIO die herausragende Wichtigkeit, lebenswissenschaftlichen Fortschritt nicht durch überbordende formale Vorgaben zu erschweren.

VBIO und Tierversuche

Der VBIO plädiert für einen an der Praktikabilität ausgerichteten Versuchstierschutz und eine Vermeidung unangemessener Bürokratie. Die Erhöhungen verfahrensrechtlicher Hürden erschweren oft die Durchführung wissenschaftlicher Studien, ohne nennenswerten Zusatznutzen zum Schutz von Versuchstieren zu stiften.

Um die Rechtssicherheit für Wissenschaftler, die Tierversuche durchführen, zu sichern, lehnt der VBIO die Einführung eines tierschutzrechtlichen Verbandsklagerechtes ab. Tierschutzgesetz und Tierschutzverordnung stellen strenge und ausreichende Instrumente für die Genehmigung von Tierversuchen dar. Für jeden genehmigten Tierversuch wurde gemäß Tierschutzgesetz bereits in einem aufwändigen Verfahren nachgewiesen, dass keine geeignete Alternativmethode zur Verfügung steht und der zu erwartende Nutzen des Experiments das mögliche Leiden der Tiere ethisch rechtfertigt.

Weiterhin erachtet der VBIO die Ungleichbehandlung von fachwissenschaftlichen Biologen (Zoologen) und Veterinärmedizinern als ungerechtfertigt, wie sie in der Personalfrage des Tierschutzbeauftragten begriffen ist.


Der VBIO bezieht Position

Eine Übersicht über alle Aktivitäten des VBIO seit 2007 finden sie hier

Grundsatzposition wissenschaftliche Tierversuche

Ser VBIO hat 2017 nach intensiver Diskussion eine Grundsatzposition zu wissenschaftlichen Tierversuchen verabschiedet.

Mehr erfahren Sie hier

Standpunkt Tierversuche in der Biomedizin

Der AK Tierversuche im VBIO hat ein spezifisches Papier zur Bedeutung von wissenschaftlichen Tierversuchen in der Biomedizin vorgelegt.

Mehr erfahren Sie hier