VBIO

Kooperationen

Der VBIO arbeitet inhaltlich mit verschiedenen Institutionen, Organisationen und Bündnissen auf nationaler und europäischer Ebene zusammen. Mit einigen von Ihnen ist der VBIO besonders eng bzw. langjährig verbunden. Mit Verflechtung mit dem Deutschen Nationalkomitee Biologie (DNK) und der Konferenz Biologischer Fachbereiche (KBF) ist die Verbindung so eng, dass diese als kooperierende Mitglieder im VBIO mitwirken.

Kooperationspartner des VBIO

Bündnis der universitären und außeruniversitären Biodiversitätsforschung Deutschlands

Zum Bündnis der universitären und außeruniversitären Biodiversitätsforschung Deutschlands. Zu diesem gehören neben dem VBIO mit seinen Fachgesellschaften und 20.000 Verbandsmitgliedern auch

  • das Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität (Leibniz Biodiversität) mit 18 Instituten
  • das Konsortium Deutsche Naturwissenschaftliche Forschungssammlungen (DNFS) mit 50 Museen
  • drei/vier Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) mit rund 90 Partnerinstituten. Das Bündnis umfasst damit einen Großteil der in Deutschland aktiven Biodiversitätsforschenden.

Die Bündnispartner engagieren sich seit Jahren im Bereich Access and Benefit Sharing. Sie haben seit 2018 verschiedene Fachgespräche durchgeführt und das Projekt GNP-Hub an den Start gebracht. Die Bündnispartner verfolgen den internationalen Verhandlungsprozess und begleiten ihn durch Stellungnahmen und peer reviews.
Das Bündnis versteht sich als Plattform der akademischen Biodiversitätscommunity für den Austausch von Informationen und Positionen zu DSI. Gemeinsam werden Positionen und Lösungsansätze entwickelt. So möchte das Bündnis die Stimmen aus der Wissenschaft bündeln und Ansprechpartner sein für Akteure aus Verwaltung und Zivilgesellschaft.
Seit 2020 engagiert sich das Bündnis vor allem für den freien und offenen Zugang zu Digitalen Sequenzinformationen (DSI) und einen entkoppelten Vorteilsausgleich im Rahmen eines multilateralen Mechanismus.

Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte

Die Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte e. V. (GDNÄ) ist die älteste deutsche wissenschaftliche Vereinigung. Sie wurde im Jahr 1822 von dem Naturphilosophen und Arzt Lorenz Oken gegründet. Der Name der GDNÄ hat sich aus dieser Zeit erhalten, damals wurde die heute ungewöhnliche Bezeichnung „Naturforscher“ für den Beruf der Naturwissenschaftler verwendet.

Mit der ersten Versammlung, die am 18. September 1822 in Leipzig stattfand, wird die GDNÄ auf ihren zunächst jährlichen Zusammenkünften zum zentralen Vortrags- und Diskussionsforum neuer Forschungsergebnisse. Bis in das 20. Jahrhundert war die GDNÄ ein wichtiges Forum für grundlegende Auseinandersetzungen in der Medizin und in den Naturwissenschaften. Als Folge einer zunehmenden Spezialisierung gingen aus der GDNÄ zahlreiche Fachgesellschaften - darunter auch der VBIO - hervor, in denen heute die Fachdiskussionen geführt werden.

Die GDNÄ sieht ihre Hauptaufgabe nach wie vor im Wissens- und Informationsaustausch zwischen Wissenschaftlern verschiedener Fachdisziplinen und zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Sie hat gegenwärtig etwa 4.000 Mitglieder.

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fachgesellschaften

Biologie ist eine starke naturwissenschaftliche Disziplin. Mehr noch: Biowissenschaftler benötigen für ihre Arbeit solide Kenntnisse in allen mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern. Der VBIO arbeitet daher eng mit den großen mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften – der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Gesellschaft Deutscher Chemiker, der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und dem Dachverband Geowissenschaften zusammen. Der regelmäßige Austausch der Fachgesellschaften und ihrer Präsidenten hat bereits mehrfach zu gemeinsamen Aktivitäten und Stellungnahmen geführt.

Gemeinsam mit dem Stifterverband vergeben die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften einmal im Jahr den Ars legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften.

Zum gemeinsamen Internetauftritt der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften

MINT-Zukunft schaffen

Der VBIO engagiert sich in Organisationen und Netzwerken, die MINT-Fächer in der Schule fördern, Begeisterung wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Der VBIO kooperiert mit der Initiative „MINT Zukunft schaffen”. Diese bietet den zahlreichen, seit vielen Jahren erfolgreich vorhandenen MINT-Einzelinitiativen eine breite Plattform, um durch ein gemeinsames Auftreten eine kritische Masse zu erreichen und politischen Forderungen öffentlichkeitswirksam entscheidenden Nachdruck zu verleihen: Unterricht und Lehre in den MINT-Fächern müssen an Schule und Hochschule quantitativ und qualitativ deutlich verbessert werden.

Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts

Der Deutsche Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts - der Förderverein MNU - ist einer der größten Fachlehrerverbände Deutschlands.
Er vertritt die Fachinteressen der Mathematik-, Biologie-, Chemie-, Physik- und Informatiklehrer aller Schulformen. Der Förderverein wurde 1891 gegründet und hat seitdem maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts in Deutschland genommen.
 

Bundesfachschaftentagung Biologie

Die Bundesfachschaftentagung Biologie, kurz BuFaTa Biologie, ist der Zusammenschluss aller Biologie-Fachschaften und Fachschaftsinitiativen Deutschlands. Sie tagt einmal pro Semester, wobei die Tagung stets von einer anderen lokalen Fachschaft ausgerichtet wird. Über vier Tage werden verschiedene Themen in Arbeitskreisen besprochen, stadtspezifische Exkursionen durchgeführt und Kontakte geknüpft. Teilnehmer sind die Mitglieder von Biologiefachschaften unterschiedlicher Universitäten, jedoch steht der Besuch der Tagung allen Biologie-Studierenden offen und häufig sind auch Referenten oder Gäste anwesend.

BuFaTa und VBIO kooperieren vor allem zu Fragen von Studium und Lehre. Ein Vertreter bzw- eine Vertreterin der BuFaTa wirkt als gewähltes Mitglied im Präsidium des VBIO mit. Mittelfristig soll die Zusammenarbeit ausgebaut werden um das Engagement von Studierenden im VBIO zu stärken.

Bündnis Technische Assistenzberufe

Der VBIO ist über seinen Arbeitskreis Biologisch technische Ausbildung Gründungsmitglied des "Bündnis TA". Dieses vertritt die Interessen von rund 250000 Arbeitnehmern der technischen Assistentenberufe, die in den Naturwissenschaften und in der Medizin tätig sind. Es setzt sich ein für:
• die Stärkung der technischen Assistenzberufe
• die Verbesserung der Ausbildungsbedingungen
• die Aufwertung der deutschen technischen Assistenzberufe im Rahmen des europäischen
Qualifikationsrahmens
• die Förderung des Nachwuchspotentials frauendominierter MINT-Berufe

Royal Society of Biology

Der VBIO kooperiert in europäischen Angelegenheiten mit seiner englischen Schwesterorganisation, der Royal Society of Biology.

NaturschutzForum Deutschland

Das NaturschutzForum Deutschland e. V. ist ein dezentral arbeitender Bundesdachverband von Natur- und Umweltschutzorganisationen. NaFor wurde am 9. Juni 2001 in Kassel gegründet und hat sich in seiner Satzung verpflichtet, Natur- und Umweltschutz, angewandte Ökologie, Landschaftspflege, Umweltbildung und umweltfreundliche Technologien auf wissenschaftlicher Basis zu fördern und zu koordinieren. Dem Bundesverband gehören zur Zeit 12 lokal und regional tätige Einzelverbände aus acht Bundesländern sowie zwei weitere Bundesverbände (darunter der VBIO) an.
Weitere Informationen

Tierversuche verstehen

„Tierversuche verstehen“ ist eine Initiative der deutschen Wissenschaft, koordiniert von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen. Sie informiert umfassend, aktuell und faktenbasiert über Tierversuche an öffentlich geförderten Forschungseinrichtungen.

„Tierversuche verstehen“ gibt Einblicke in die Notwendigkeit verantwortungsbewusster Tierversuche. Verantwortungsbewusst heißt, stets in Abwägung zwischen dem Schutz und Wohl des Tieres und der Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnis für den Menschen zu handeln. Verantwortungsbewusst handeln heißt aber auch, Alternativ- und Ergänzungsmethoden zu entwickeln und zu nutzen.

„Tierversuche verstehen“ fördert den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Die von Wissenschaftsorganisationen und Fachverbänden gestützte Kommunikation liefert verlässliche Daten und Fakten zu Tierversuchen und macht Hintergründe transparent. Wir wollen damit zu einer sachlichen Diskussion über Tierversuche beitragen.

European Animal Research Association

Die European Animal Research Association (EARA) ist eine Kommunikations- und Interessenvertretungsorganisation, die sowohl öffentliche als auch private Einrichtungen des biomedizinischen Sektors vertritt.
Ihre Aufgabe ist es, die Menschen über die Notwendigkeit und die Vorteile des humanen Einsatzes von Tieren in der wissenschaftlichen Forschung zu informieren, indem sie genaue und evidenzbasierte Informationen bereitstellt.
Weitere Informationen

Initiative Transparente Tierversuche
Logo der Transparenzinitiative Tierversuche. Grafik: Schwarze Ratte schaut in einen durch orange Linien skzzierten Glaskasten

 Die Initiative Transparente Tierversuche zielt darauf ab, die transparente und offene Diskussion zur Forschung mit Tieren weiter voranzutreiben. In einer Präambel wird diese Motivation festgehalten und durch vier Ziele konkretisiert.

Mehr