VBIO

Biodiversität im Anthropozän - Jahrestagung / Fortbildung im November 2017

[ Hinweis: Aktuelle Fortbildung des LV Sachsen am 4. Mai 2018 in Dresden ]

"Biodiversität im Anthropozän“ – zu diesem Thema trafen sich a, 18. November 2017 sächsische Biowissenschaftler, Biologielehrer und weitere Interessierte zum alljährlichen Landesbiologentag des Landesverbandes Sachsen des VBIO.

In den Naturhistorischen Sammlungen von Senckenberg in Dresden gingen sie unter anderem den Fragen nach, wie Artenvielfalt vor der Haustür erfahren, erforscht und gefördert werden kann und in welchem Maße der Mensch durch seine Eingriffe die Ökosysteme der Erde verändert – wie sich also der globale Wandel auf die biologische Vielfalt auswirkt.

Der Veranstaltungsort war klug gewählt, kann Senckenberg doch gerade auf sein 200-jähriges Bestehen zurückblicken. Als besonderes Highlight galt dann auch eine Führung, die den Blick hinter die Kulissen der Sammlungen erlaubte. Besonders begeistert davon zeigten sich auch diejenigen Abiturienten, die im Rahmen des Biologentages mit dem Karl von Frisch-Abiturientenpreis für herausragende Abiturleistungen im Fach Biologie ausgezeichnet wurden. Insgesamt 25 sächsische Schülerinnen und Schüler erhielten 2017 die begehrte Auszeichnung.

Und unter dem Stichwort „Schulbiologie“ wurde beim Landesbiologentag auch eine weitere gute Nachricht aus Sachsen gebührend gewürdigt: Der Freistaat Sachsen hat mit diesem Schuljahr 2017/18 die vor Jahren abgeschaffte Möglichkeit der Einrichtung des Leistungskursfachs Biologie wieder eingeführt! Vielen Dank an den Landesverband Sachsen, der sich nicht hat entmutigen lassen und sich in den vergangenen Jahren – gemeinsam mit anderen – immer wieder für die Wiedereinführung des Leistungskurses Biologie in Sachsen eingesetzt hat.

In der lebhaften Diskussion nach dem Vortrag von Prof. Dr. Jentzsch (HTW Dresden-Pillnitz) zum Thema "Anforderungen im Studiengang Umweltmonitoring" forderten die anwesenden Biologielehrerinnen und -lehrer ein stärkeres Engagement des Kultusministeriums bei den Fortbildungsangeboten für Lehrerinnen und Lehrer. Auch die Lehrpläne müssten sich noch viel stärker den Bedürfnissen der sich schnell wandelnden Arbeitsfelder der Biologie anpassen.