Roland Sackers, Vorstandsvorsitzender von BIO Deutschland, kommentiert: „Wir begrüßen, dass die EU-Kommission die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Biotechnologie-Branche vorantreibt. Den ersten Teil des EU-Biotech Acts bewerten wir für die medizinische Biotechnologie und Medizintechnik als positiv. Wir müssen den Marktzugang für Biotech-Innovationen beschleunigen, regulatorische Verfahren vereinfachen sowie Finanzierung und Scale-up erleichtern. An letzterem setzt der erste Teil des Biotech Acts mit dem EU Health Biotechnology investment pilot und einem „capital-booster“ für spätere Entwicklungsphasen an. Wichtig ist jetzt die schnelle Umsetzung und natürlich auch, das ganze Ökosystem der Biotechnologie nicht aus dem Blick zu verlieren. Denn die Biotechnologie ist eine Plattformtechnologie. Der zweite Teil des Biotech Acts sollte daher zügig folgen.“
Viola Bronsema, Geschäftsführerin von BIO Deutschland, ergänzt: „Mit dem European Biotech Act schaffen wir in der EU endlich einen Rahmen für strategische Gesundheits-Biotechnologieprojekte und stärken gezielt Start-ups, KMU und Scale-ups. Diese können nun beispielsweise das EU Health Biotechnology Support Network nutzen und von der Expertise anderer Unternehmen lernen. Beschleunigte Verfahren, administrative Unterstützung und ein verbesserter Zugang zur Finanzierung können Innovationen aus Europa heraus wettbewerbsfähig machen. Auch wenn der Fokus des ersten Teils des Acts auf der Gesundheitsindustrie liegt, sind auch Verbesserungen bei der Zulassung von Lebens- und Futtermitteln und der Regulierung von gentechnisch modifizierten Mikroorganismen geplant. Das ist richtig und notwendig. Wir sind positiv gestimmt, dass durch die Einrichtung einer European Health Biotechnology Steering Group die Umsetzung gut und schnell gelingen kann.“
BIO Deutschland
Weitere Informationen zum Biotech Act finden Sie hier: https://health.ec.europa.eu/document/download/ec1475b7-e3f9-409e-b927-fc7e69306a8c_en?filename=biotech_reg-com2025-1022_act_en.pdf




