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Weniger ist mehr - Versuchstierschutz durch 3R?  - Online Veranstaltung am 7. Oktober

Die „3 R“ stehen für Reduction, Replacement und Refinement wissenschaftlicher Tierversuche. Doch was genau verbirgt sich hinter diesen Schlagworten? Welches „R“ trägt mehr, welches vielleicht weniger dazu bei, wissenschaftliche Tierversuche zu vermeiden? Braucht es möglicherweise ein viertes „R“ (Responsibility) oder gar weitere „R“s? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Online-Veranstaltung, die der AK Tierversuche im VBIO für den 7. Oktober 2025, ab 17:00 Uhr anbietet.

Die Veranstaltung vermittelt einen kurzen konzeptionellen Überblick über die „3-R-Strategie“. Im Mittelpunkt stehen dabei Projektbeispiele aus der akademischen und industriellen Forschung, mit denen es gelungen ist, die 3R erfolgreich umzusetzen. In der anschließenden Diskussion wird es aber auch darum gehen, wie effektiv einzelne Ansätze überhaupt sein können.

Für diese spannende Online-Veranstaltung haben folgende Redner/-innen ihre Teilnahme zugesagt:

  • Prof. Thomas Hartung, Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health, Baltimore
    „Ersatz des Pyrogentests am Kaninchen: erfolgreiches Replacement eines vorgeschriebenen Tierversuches“
  • Dr. Thomas Steger-Hartmann, Bayer AG, Pharmaceuticals, Berlin
    „Virtuelle Kontrollgruppen in Tierstudien – Möglichkeiten zur Reduktion der Tierzahlen“
  • Dr. Bettina Kränzlin, Medizinische Fakultät Mannheim, Mannheim
    „Refinement bei Versuchstieren: wie effektiv ist das?“

Die Moderation liegt bei Dr. Caroline Johner, Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik, Freiburg

Angesprochen sind alle an Wissenschaft, Forschung und Tierschutz Interessierten. In der Abschlussdiskussion werden Sie die Möglichkeit haben, Ihre eigenen Fragen einzubringen.

Die Veranstaltung findet via ZOOM statt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich unter us06web.zoom.us/webinar/register/WN_49V-r-RHQsGNpXpSfe_fVA

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