Archiv 2026
Hier finden Sie die chronologische Auflistung der Aktivitäten des Landesverband Hessen im VBIO des Jahres 2026
Einladung zum nächsten VBIO - BioWissKomm Stammtisch
Der nächste VBIO - BioWissKomm Stammtisch steht an, und dazu wollen wir ganz herzlich einladen!
am 03.09.2026 um 18:30 Uhr online
Wie immer stehen auf der Tagesordnung Termine, Ankündigungen und ein paar "BioHighlights" (interessante News aus Wissenschaft und Forschung). Mit dem Newsletter ist die Einladung bereits versendet worden.
Wer sich noch anmelden möchte, kann dies noch unter info@biowisskomm.de machen oder am besten gleich unseren Newsletter abonnieren: https://www.biowisskomm.de/wer-wir-sind/
Die Preisverleihung 2026
Am 27.06.26 wurden an der Universität Marburg die Karl-von-Frisch-Abiturpreise des VBIO für die besten Abitur-Absolventen im Fach Biologie in Hessen verliehen.
Obwohl der Termin in der ersten Ferienwoche und die Temperatur etwas hoch lag, kamen über 100 Besucher!
Sehr schön: die Preisträger wurden wieder von Gert Bange, dem Vizepräsidenten der Uni Marburg, Christopher Textor und Annette Petri vom Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen und von Sevim Yüzgülen, Stadträtin der Stadt Marburg gewürdigt. Wir finden es wichtig, dass diese besonderen Leistungen im Fach Biologie auch von „hoher Stelle“ sichtbar anerkannt werden!
In der Biologie spielt natürlich die Wissenschaft die „erste Geige“. Deshalb gab es vier Fachvorträge, die eine gute Balance zwischen allgemeiner Verständlichkeit und wissenschaftlichem Anspruch fanden. Sven Bogdan erzählte, wie man aus dem Modellsystem Fruchtfliege etwas über Wundheilung lernen kann, was dann auch für die Humanmedizin relevant ist. Mareike Lehmann berichtete über Modelle der menschlichen Lunge in Zellkultur, Organoiden und lebendigen Schnitten der Lunge. Damit können Krankheiten erforscht werden aber auch Tierversuche zum Testen von Medikamenten reduziert werden. Georg Hochberg beleuchtete einen ungewöhnlichen Aspekt der Evolutionsbiologie: kann man ausgestorbene Moleküle rekonstruieren, die es vor Millionen von Jahren gab, die aber natürlich keine Fossilien hinterlassen haben? Die Antwort: man kann und man kann sogar recht gute Annahmen machen, welche Eigenschaften diese Moleküle hatten!
Jan Kellmann lenkte zuletzt die Aufmerksamkeit auf die „Spiegelwelt“. Das Leben nutzt bei DNA und bei Proteinen jeweils nur eine, nicht aber die andere Spiegelform der biologischen Bausteine der Zucker in den Nukleotiden bzw. der Aminosäuren. Mit synthetischer Biologie kann man entsprechende Spiegelformen bauen, die gleiche Funktionen haben, für das existierende Leben aber völlig fremd sind. Stellen Spiegelmoleküle oder gar ganze Spiegelorganismen unkalkulierbare Risiken dar und kann/muss/darf man die Forschung daran unterbinden? Spannende Fragen!
Wie bedanken uns bei der Universität Marburg die uns jetzt im 19. Jahr die
Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat und bei den Sprechern aus Wissenschaft
und Politik, die zu einer gelungenen Preisverleihung beigetragen haben!
Fotos und weitere Artikel finden Sie unter Karl-von-Frisch-Abiturpreisverleihung 2026
Schweine als Ersatzteillager für die Humanmedizin?
Unser Partner BioWissKomm hat einen Blogartikel zur Xenotransplantation ins Netz gestellt. Darin geht es um die Herausforderungen die eine Nutzung von Schweineorganen (z.B. Herzen) für die Transplantation in menschliche Patienten darstellen. Viele der Probleme durch Abstoßung des fremden Organs konnten bereits durch gentechnische Modifikationen mit CRISPR-Cas gelöst werden - aber es gibt noch viel zu tun, bis dies Lösung zur Routineoperation wird. Und es gibt ethische Fragen, die in dem Artikel auch angesprochen werden.
https://www.biowisskomm.de/2026/05/humanisierte-schweine-als-ersatzteillager/
Epigenetik und Altern - Ein Video von BioWissKomm
Der VBIO-Kooperationspartner BioWissKomm hat ein Stopp-Motion Video im Auftrag des "Centre for Healthy Ageing" (IMB Mainz) produziert. Dabei geht es um die "epigenetische Uhr", die Rückschlüsse auf unser biologisches Alter erlaubt. Ein besseres Verständnis dieser epigenetischen Uhr kann vielleicht dazu beitragen, Alterungsprozesse zu verlangsamen und gesundes Altern zu ermöglichen.
Geschäftsordnung
Der LV-Hessen hat Änderungen an der Geschäfts- und Wahlordnung vorgenommen. Diese sollen es in erster Linie ermöglichen, die Wahl des LV-Vorstand online durchzuführen. Die Mitglieder werden zurzeit über die Änderungen informiert und können sie kommentieren. Anschließend ist eine Mitgliederversammlung online geplant.
Einen Entwurf der neuen Wahl- und Geschäftsordnung finden Sie hier.
VBIO-BioWissKomm – Online-Stammtisch
Wir laden mal wieder zum Stammtisch ein (Mittwoch, 27.5.2026, 18:30 Uhr):
Ankündigungen, Termine, ein paar BioHighlights aus der aktuellen Forschung, etwas Biopolitik und vor allem Diskussion und Austausch unter den Teilnehmern!
Registrierung für den BioWissKomm-Newsletter unter https://www.biowisskomm.de/wer-wir-sind/
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
(Die Einladung darf gerne weitergegeben werden!)
Filmabend
Am 6. Mai wollen wir uns gemeinsam die 30-Minuten-Doku „Heilung oder Horror? Wie die Gen-Schere CRISPR Leben auf unserem Planeten verändert.“ (https://www.youtube.com/watch?v=kevxrRxFFYg). Der Film von NZZ-Format beschreibt die Anwendung von CRISPR-Cas in Tieren und Menschen und wirft vermutlich viele Fragen auf! Deshalb bieten wir im Anschluss eine Diskussion an, bei der es um Nutzen, Risiken und die Zukunft der Technologie geht. Gastgeber sind Dr. Heike Ziegler (FutureSpace), Jann Buttlar, (MSc Biologie, Fachbuchautor und Doktorand) und Prof. Dr. Wolfgang Nellen (BioWissKomm). Ort und Beginn: FutureSpace, Wilhelmsstraße 2, 34117 Kassel, 18:00 Uhr.

29.4.2026 Zoom-Meeting für „VBIO-Aktivisten“
Ein paar Mitglieder des VBIO LV Hessen haben sich gemeldet um zu helfen,
unserem Landesverband wieder etwas Schwung zu geben. In einem Zoom-Meeting
am 29.4. um 18 Uhr wollen wir besprechen, was wir für wünschenswert halten und
was wir gemeinsam realisieren können.
Biologie in Hessen sichtbar machen!
Der VBIO-LV Hessen versucht die Biologie im Bundesland sichtbarer zu machen und auch der Öffentlichkeit bessere Einblicke in Forschung und Entwicklung zu geben.
Dazu brauchen wir die Hilfe unserer Mitglieder! Ein paar haben sich tatsächlich gemeldet und wollen etwas Zeit aufbringen, um den Landesverband aktiv mitzugestalten. Bei einer Mitgliederzahl von ca. 300 dürfen es auch etwas mehr sein!
Wenn Sie Lust ein einer Mitarbeit haben, melden Sie sich gerne bei uns!

