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Bundesdelegiertenkonferenz des VBIO mit spannenden Rück- und Ausblicken

Die diesjährige Bundesdelegiertenversammlung (BDV) des VBIO fand am 18. Mai 2026 im virtuellen Format statt. Teilgenommen haben Vertreter/-innen aus 14 Landesverbänden und 22 Fachgesellschaften. Neben Berichten zu Aktivitäten und zur finanziellen Lage standen insbesondere Überlegungen zur Weiterentwicklung zur Stärkung der Sichtbarkeit des Verbandes im Fokus 

Eine Kurzpräsentation machte die Vielfalt der Aktivitäten des VBIO deutlich: Von der Nachwuchsförderung bis zur Herausforderung „Access and Benefit Sharing“ und von der Rolle der Biotechnologie auf EU-Ebene bis zum Parlamentarischen Abend zum Thema „Versorgungssicherheit“. Auf politischer Ebene hat der VBIO frühzeitig auf die Gefährdung biowissenschaftlich relevanter Datenbanken hingewiesen und konnte so Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema lenken und einiges erreichen. Nachzulesen auch im aktuellen Jahresbericht des VBIO der zur BDV erschienen ist und auf der Homepage eingesehen werden kann.

Henryk Flachowsky wies als Sprecher der Fachgesellschaften im VBIO auf die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit hin. Gelegenheit dazu bieten die regelmäßigen Treffen der Fachgesellschaftsvorsitzenden.

Die Landesverbände des VBIO tragen das Gesicht des VBIO in die Fläche, wie die Sprecherin der Landesverbände, Marga Radermacher deutlich machte. Sie fördern exzellente Abiturienten, veranstalten Biologentage zu aktuellen biowissenschaftlichen Themen und organisieren Vortragsveranstaltungen. Hervorzuheben ist, dass die Veranstaltungen der Landesverbände offen sind für alle – auch außerhalb des jeweiligen Landesverbandes. In diesem Zusammenhang sei auch auf den virtuellen Stammtisch des Landesverbandes Hessen hingewiesen, der sich großer Beliebtheit erfreut, sowie die „CRISPR-Roadshow“, die bereits in verschiedenen Bundesländern Station machte.

Schatzmeister Christian Lindermayr erläuterte die finanzielle Lage des VBIO und stellte den Abschluss für das Jahr 2025 vor. Auf der Basis des Berichtes der Kassenprüfer, der ohne Beanstandungen war, entlastete die Bundesdelegiertenversammlung das Präsidium des VBIO einstimmig. Es wurde aber auch deutlich, dass die finanzielle Lage weiterhin sehr eng ist. Das strukturelle Defizit muss dringend angegangen werden, um den VBIO zukunftsfähig aufzustellen. Da der VBIO sehr sparsam wirtschaftet, ist auf der Ausgabenseite wenig Spielraum für Einsparungen. Daher wird es notwendig sein, mehr Einnahmen zu erzielen. 

VBIO-Präsident Markus Engstler stellte in einem Impulsbeitrag Überlegungen zur Rolle der Biowissenschaften und der Biowissenschaftler/-innen, insbesondere der Fachgesellschaften vor. Letztere sind Träger der inhaltlichen Expertise – sollten sich allerdings nicht allein auf diese zurückziehen, sondern auch die Interessen der Biowissenschaften insgesamt im Blick behalten. Der VBIO stelle in diesem Kontext den „Katalysator“ dar, über den Wirkung erzielt werden könne. Unabhängig davon könne der VBIO Fachgesellschaften mit seiner Expertise auch bei formalen Erfordernissen entlasten, sodass für die inhaltlichen Aktivitäten der Fachgesellschaften mehr Raum bliebe.

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass eine strategische Stärkung des VBIO als „Stimme der Biowissenschaften“ bei allen Teilnehmenden als absolut notwendig erachtet wird. Wie genau dies zu bewerkstelligen sein wird und was dies auch für die Beteiligung der Fachgesellschaften heißt, wird noch gemeinsam weiterzuentwickeln sein. Insofern versteht sich der Impuls des Präsidenten nur als Auftakt eines längeren Prozesses.

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