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Bundesregierung: Tenure-Track-Professur schafft Planbarkeit

Nach Ansicht der Bundesregierung ist der neue Karriereweg der Tenure-Track-Professur für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland attraktiv, weil er Planbarkeit mit früher Selbständigkeit kombiniert. Das schreibt die Bundesregierung in der Antwort (19/28310) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/27723) zum Umsetzungsstand und den Handlungsfeldern des Tenure-Track-Programms und zu den Perspektiven für die nächste Generation der Wissenschaft.

Die Tenure-Track-Professur richte sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der frühen Karrierephase und sehe nach erfolgreicher Bewährungsphase den unmittelbaren Übergang in eine Lebenszeitprofessur vor. Der Karriereweg schaffe dadurch eine frühe Planbarkeit für den dauerhaften Verbleib in der Wissenschaft. Dieses Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, mit dem die Tenure-Track-Professur im Wissenschaftssystem etabliert werden soll, sei damit ein strukturelles Reformprojekt für den Innovationsstandort Deutschland. Gleichzeitig werde mit dem Programm ein Kulturwandel bei der Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie der Weiterentwicklung der Personalstruktur an deutschen Hochschulen angestoßen.

Eines der zentralen Merkmale des Karrierewegs der Tenure-Track-Professur sei, dass Tenure-Track-Professorinnen und -Professoren ihre Aufgaben in Forschung und Lehre selbständig wahrnehmen. Dies hätten Bund und Länder in der Verwaltungsvereinbarung festgelegt. Die Tenure-Track-Professur sei insoweit der Dauerprofessur gleichgestellt.

Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, hib


Perspektiven für die nächste Generation der Wissenschaft – Umsetzungsstand und Handlungsfelder des Tenure-Track-Programms

Antwort (19/28310)

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