VBIO

Gemeinsam für die Biowissenschaften

Werden Sie Mitglied im VBIO und machen Sie mit!

Föderierte Dateninfrastrukturen für die wissenschaftliche Nutzung

PixabayCC0

Der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) veröffentlicht einen Vergleich und Anregungen zu Ausbau und Weiterentwicklung von NFDI, EOSC und Gaia-X . Aus dem exponentiellen Wachstum von digitalen Daten in allen Lebens- und Arbeitsbereichen hat sich ein hoher Bedarf an geeigneten Daten- und Informationsinfrastrukturen auf verschiedenen Ebenen – institutionell, regional, national, transnational, europäisch und international – sowie für unterschiedliche Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ergeben.

Der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) bietet in seinem aktuellen Bericht „Föderierte Dateninfrastrukturen für die wissenschaftliche Nutzung“ einen Überblick zu drei zentralen Initiativen – der Nationalen Forschungsdateninfrastrukturen (NFDI), der European Open Science Cloud (EOSC) und der transnationalen Gaia-X Association for Data and Cloud, indem er ihre jeweilige Entstehungsgeschichte, ihre Strukturen und grundlegenden Ziele in einer vergleichenden Analyse gegenüberstellt und offene Fragen für die weitere Entwicklung identifiziert.

Im zweiten Schritt leitet der RfII aus dieser Vergleichsanalyse Anregungen für wissenschaftliche Nutzerinnen und Nutzer sowie Betreiber von Dateninfrastrukturen, Förderorganisationen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie wissenschaftspolitische Entscheidungsträger für eine engagierte Mitgestaltung des Ausbaus und der weiteren Entwicklung ab. Die Empfehlungen betreffen u.a. das Engagement von Forschenden, wichtige Fragen der Vernetzung der verschiedenen Initiativen und Strukturen, eine entsprechende Anpassung und Reform von Förderprogrammen sowie Auf- und Ausbau von Kompetenzen und langfristigen Finanzierungsmöglichkeiten.

RfII


Originalpublikation:

https://rfii.de/download/rfii-bericht-foederierte-dateninfrastrukturen-fuer-die-...

weitere VBIO News
Ein Malachitfalter der Familie Nymphalidae aus dem Amazonastiefland von Peru.

Klimawandel bringt tropische Insekten an ihre Hitzegrenze

Weiterlesen
Die stereomikroskopischen Aufnahmen zeigen Hirnschnitte bei -160 Grad Celsius. Das Gewebe links ist durch Vitrifizierung erhalten, das Gewebe rechts durch Kristallisation und Rissbildung zerstört.

Extrem tiefgekühlte Hirnregion kann nach Auftauen wieder elektrische Lernreize verarbeiten

Weiterlesen
Künstlerische Darstellung des landlebenden Krokodils Doratodon carcharidens.

Was ein landlebendes Krokodil über die Geografie Europas zur Zeit der Dinosaurier verrät

Weiterlesen