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Neue Förderinitiative der DFG zum Sichern gefährdeter Datenbestände und zur Datenresilienz

Wissenschaftliche Datenbankensind in Gefahr – sei aus politischen Gründen, oder durch das Wegbrechen von Fördergeldern. Darauf hat der VBIO frühzeitig hingewiesen. Nun hat die DFG kurzfristig ein Förderprogramm aufgelegt, das dazu beitragen soll Datensätze und Forschungsergebnisse aus Repositorien im Ausland zu sichern.

Für den Zeitraum von 2025 bis voraussichtlich 2027 stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG Mittel zur Verfügung, um Anstöße zur Resilienz von Dateninfrastrukturen zu geben.
Dabei sollen Datensätze und Forschungsergebnisse aus Repositorien im Ausland, die für die deutsche Forschung besonders wichtig sind und bei denen Gefahr besteht, dass sie bereits jetzt bzw. künftig nicht mehr für die Forschung zur Verfügung stehen, gesichert und für die Wissenschaft verfügbar gemacht werden.

Gefördert werden Maßnahmen zur Beschaffung von Speicherkapazitäten, zur Bereitstellung personeller Ressourcen für das Erschließen, Kuratieren oder die fachliche Aggregierung von Daten, rechtliche Prüfungen sowie zur Einbindung gesicherter Datensätze in überregionale oder europäische Strukturen. Ebenso kann die Entwicklung von Rahmenbedingungen und Technologien zur Einbindung entsprechender Repositorien und Infrastrukturen in überregionale oder europäische Verbünde / Clouds gefördert werden. 

Die Förderinitiative zielt auf die Jahre 2025 bis 2027. Anträge zur Förderung von Initiativen zur Datensicherung können kontinuierlich bis zum 30. September 2027 eingereicht werden. 

Anträge auf Förderung im Jahr 2025 müssen bis spätestens 10. November 2025 eingereicht werden.

(DfG)


Weitere Informationen zum Thema Datenbanken in Gefahr
Weitere Informationen zum Förderprogramm der DFG

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