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Zukunft Biowissenschaften gemeinsam gestalten! 

Als VBIO sind wir überzeugt: Die Biowissenschaften liefern wichtige Beiträge, um Zukunftsprobleme zu erforschen und Lösungsansätze zu entwickeln.

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1882. Neue Studie zeigt die Ausbreitungsmuster des Waschbären in Deutschland und Europa  
Ein Frankfurter Forschungsteam hat Jagddaten aus zwei Jahrzehnten und 398 deutschen Landkreisen wissenschaftlich ausgewertet. Ziel der Untersuchung war es, die verschiedenen Invasionsstadien des  
1883. Weichenstellung: Bundesdelegiertenversammlung des VBIO 2025 tagte in Berlin  
Die Bundesdelegiertenversammlung (BDV) des VBIO ist das höchste Entscheidungsgremium des Biologenverbandes. In diesem Jahr tagte sie am 12. Mai in Berlin. Neben verschiedenen Berichten und  
1884. Ein Mosaik aus Gebüsch-Säumen pflanzen  
Gebüsch-Säume an Wald- und Feldrändern schützen Tierarten und wirken sich positiv auf die Biodiversität aus: Das berichtet ein Forschungsteam der Uni Würzburg, das 45 Gebüsch-Säume in Bayern auf ihre  
1885. Wachstum vor Fotosynthese: Wie Bäume ihren Wasserhaushalt regulieren  
Damit sie wachsen können, müssen Bäume ihre Wasserbilanz penibel kontrollieren. Eine Studie der Universität Basel zeigt, wie Bäume bei Trockenheit reagieren – und revidiert bisherige  
1886. Die Platterbse – eine alte Kulturpflanze wird wiederentdeckt  
Sie ist resistent gegen Trockenheit und verträgt auch hohe Niederschläge. Sie bindet Stickstoff und kann so den Bedarf an Düngemitteln verringern. Richtig verarbeitet kann sich die Platterbse zudem  
1887. Mama hilft: Wie Fledermausjungtiere das Singen lernen  
Als Baby sind wir auf unsere Umgebung und soziale Interkationen angewiesen, um sprechen zu lernen. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass auch bei Fledermausbabys der großen Sackflügelfledermaus  
1888. Neue Handreichung mit konkreten Maßnahmen unterstützt Fachgesellschaften bei der Open-Access-Transformation  
Bei der Umstellung des Publikationswesens auf Open Access kommt wissenschaftlichen Fachgesellschaften eine entscheidende Bedeutung zu. Mit praxisnahen Beispielen und Tipps zeigt eine neue  
1889. Innere Uhren bestimmen das Auf und Ab des Antarktischen Krills  
Antarktischer Krill reagiert mit seinem Verhalten nicht nur auf äußere Umwelteinflüsse wie Licht oder Nahrung. Er nutzt auch seine innere Uhr, um sich an die extremen Bedingungen der polaren Umwelt  
1890. Bakterium produziert „Bio-Spüli“, um Öl zu verdauen  
Das im Meer lebende Bakterium Alcanivorax borkumensis ernährt sich von Öl. Nach Tankerunfällen vermehrt es sich oft rasant und trägt so zur Beseitigung der Verschmutzung bei. Dazu produziert es ein  
1891. Gar nicht so heiß? Fossile Eidechsen und Schlangen verraten Neues über das Klima im Eozän  
Die Entwicklung des Klimas während der Epoche des Eozäns vor etwa 56 bis 34 Millionen Jahren hat ein Forschungsteam der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in einer aktuellen Studie  
1892. 2025 Mario Markus Prize for Ludic Science  
Call for applications for the 2025 Mario Markus Prize for Ludic Science. “Ludic” is derived from the Latin word “ludens”, which means playing. The prize, which has a value of € 10 000 plus travel  
1893. PFAS beeinflussen zelluläre Immunantwort auf Corona-Virus  
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind allgegenwärtig, reichern sich in der Umwelt an und sind nur schwer abbaubar. Sie können das Immunsystem und die menschliche Gesundheit  
1894. Ein Enzym als Schlüssel der Proteinqualität  
Bei neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson sammeln sich in den Körperzellen Proteine an, die sich falsch falten und zu größeren Aggregaten zusammenballen. Normalerweise sind  
1895. Alarmstufe Rot für unsere nächsten Verwandten  
Neuer Bericht zeigt drastischen Rückgang bedrohter Primaten und fordert Schutzmaßnahmen  Ein internationales Team von Primatenforscher*innen hat die 25 am stärksten bedrohten Primatenarten in  
1896. Mit Gel zoomen – Neue Mikroskopie-Methode um das Gehirn von Säugetieren zu rekonstruieren  
Unser Gehirn ist komplex: Milliarden von Nervenzellen, in einem komplizierten Netzwerk miteinander verbunden, verarbeiten ständig Signale, sodass wir Erinnerungen abrufen oder den Körper bewegen  
1897. Erstmals Genschere bei Spinnen eingesetzt  
Spinnenseide ist eine der interessantesten Fasern im Bereich der Materialwissenschaften: Insbesondere ihr Abseilfaden ist enorm reißfest, dabei jedoch elastisch, leicht und biologisch abbaubar. Wenn  
1898. Bakterien: Erfassung der Genaktivität effizienter gemacht  
Die Genaktivität jeder einzelnen Bakterienzelle in einer Kolonie analysieren? Eine in Würzburg entwickelte Methode der Einzelzell-Transkriptomik schafft das deutlich effizienter als andere Verfahren:  
1899. Influenzaviren unter dem Supermikroskop: Wie Grippeviren mit Zellen kommunizieren  
Influenzaviren zählen zu den wahrscheinlichsten Auslösern künftiger Pandemien. Ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und des Universitätsklinikums Freiburg hat eine  
1900. Eine "Straßenkarte" für das Gehirn der Fruchtfliege  
Erstmals haben Forschende umfassende Erkenntnisse über das gesamte Nervensystem der Fruchtfliege (Drosophila melanogaster) erlangt. Im Fachjournal „Nature“ veröffentlichten sie gerade die erste  
1901. Die versteckten Kosten der Wasserkraft: Gefährdung der Biodiversität  
Zwei kürzlich veröffentlichte Übersichtsstudien zeigen die tiefgreifenden Auswirkungen der Wasserkraft auf die biologische Vielfalt in Fließgewässern und an der Land-Wasser-Grenze. Die Autorinnen und  
1902. Ungebetene Dauergäste: Fast 2000 invasive Arten in Deutschland heimisch  
Eine neu veröffentlichte Studie präsentiert erstmals eine umfassende Liste etablierter nicht-heimischer Arten in Deutschland, einschließlich der betroffenen Lebensräume, Herkunftsregionen und der  
1903. Krankheitserreger binnen Minuten statt Tagen identifizieren  
Bei der Diagnose von Krankheiten sind Schnelligkeit und Zuverlässigkeit von entscheidender Bedeutung. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des Imperial College London haben eine  
1904. Künstliche Sauerstoffzufuhr in Küstengewässern: Hoffnungsträger mit Risiken  
Könnte der künstliche Eintrag von Sauerstoff sterbende Küstengewässer wiederbeleben? Ansätze zur Sauerstoffanreicherung haben sich in Seen bereits als erfolgreich erwiesen, aber ihre möglichen  
1905. Vielversprechender Parkinson-Wirkstoff entschlüsselt  
Aufklärung der Wirkungsweise eines vielversprechenden Parkinson-Wirkstoffs schafft Grundlage für Entwicklung von gezielten Therapien gegen Parkinson und chronische Niereninsuffizienz  Wie gut  
1906. Kürzere und wärmere Winter könnten Überwinterungsgebiete von Fledermäusen in Europa vergrößern  
Wie der Energieverbrauch der Fledermausart Großer Abendsegler von der Temperatur beeinflusst wird, hat jetzt ein Forschungsteam untersucht und ein Modell erstellt, mit dem sich vorhersagen lässt, in  
1907. Die Blütenarchitektur von Gerste steuern  
Wie die Blüte von Gräsern – zu denen auch die Gerste zählt – aussieht, wird von „Meristemen“ gesteuert, die die Stammzellen der Pflanzen beheimaten. Biologinnen und Biologen der  
1908. Das Bewusstsein neu denken: Wenn die Wissenschaft sich selbst auf die Probe stellt  
Was ist Bewusstsein? Seit Jahrhunderten versuchen Wissenschaftler:innen und Philosophen:innen zu verstehen, wie das Gehirn unsere innere Welt erschafft – wie neuronale Aktivität beispielsweise in  
1909. Eisen, Schwefel, Hitze – und erstes Leben  
Der früheste gemeinsame Vorfahr allen Lebens auf der Erde mochte es vermutlich warm, lebte von Wasserstoff und produzierte Methan. Zu diesem Ergebnis kommen LMU-Forschende auf der Grundlage von  
1910. Vom Vorgarten zum Kontinent: Warum die Artenvielfalt von klein nach groß nicht gleichmäßig zunimmt  
Die Zahl der Arten nimmt nicht gleichmäßig zu, wenn man sich von kleinen Ökosystemen zu kontinentalen Maßstäben bewegt – dieses Phänomen ist in der Ökologie seit Jahrzehnten bekannt. Jetzt hat ein  
1911. Relaunch des DSMZ-Online-Shops erfolgreich: Mikroorganismen und Zellkulturen für die Welt  
Leibniz-Institut DSMZ relauncht Online-Shop und schließt Analysen und Services in das digitale Angebot ein  Das Leibniz-Institut DSMZ ist die global vielfältigste Sammlung von Mikroorganismen  
1912. Unerwarteter Bakterienstopper  
Fusobakterien, die zur Mundflora gehören, stehen im Verdacht, das Wachstum von Krebs zu fördern. Forschende des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) arbeiten daher an  
1913. 47 Millionen Jahre altes Zirpen: Erste fossile Singzikade in der Grube Messel entdeckt  
Erstmals wurde das Fossil einer Singzikade aus der Fossillagerstätte Grube Messel beschrieben. Eoplatypleura messelensis gehört zu den ältesten bekannten Vertretern der heutigen Singzikaden in  
1914. Extreme Regenfälle – seit langem bestehende Hypothese zur Temperaturabhängigkeit endlich geklärt?  
Sturzfluten, die aus extremen Regenfällen resultieren, stellen ein großes Risiko für Menschen und Infrastrukturen dar, insbesondere in städtischen Gebieten. Höhere Temperaturen durch weltweite  
1915. Zellkolonien unter Druck – wie Wachstum Bewegung verhindern kann  
Die Wechselwirkung zwischen Wachstum und aktiver Bewegung von Zellen spielt eine entscheidende Rolle für die räumliche Durchmischung von wachsenden Zellverbänden. Diesen Zusammenhang entdeckten  
1916. Bonobo-Weibchen halten Männchen mit Solidarität in Schach  
Weibliche Bonobos verbünden sich, um gegen sie gerichtete männliche Aggressionen unterdrücken—dies ist der erste Beweis dafür, dass Tiere eine derartige Strategie anwenden. In 85 % der beobachteten  
1917. Wilde Hausmäuse und ihre geheimen Liebesleben: Kämpfer oder Charmeure?  
Wenn es um die Partnersuche geht, setzen Mäuse auf zwei Strategien: Einige verteidigen entschlossen ihr Revier und die Weibchen darin, andere streifen auf der Suche nach einem schnellen Flirt  
1918. Vernetzung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik: Benedikt Heuckmann erhält Ars legendi-Fakultätenpreis Biologie  
Prof. Dr. Benedikt Heuckmann von der Universität Münster erhält den Ars legendi-Fakultätenpreis 2025 in der Kategorie Biologie. Der Preisträger forscht zu Ansätzen mit denen das Verständnis für  
1919. Immunzellen treiben angeborene Lähmungs-Erkrankung  
Menschen mit einer spastischen Paraplegie Typ 15 entwickeln in ihrer Jugend Bewegungsstörungen, die sie in den Rollstuhl zwingen können. Im Frühstadium dieser seltenen Erbkrankheit scheint eine  
1920. Studie zur Reproduzierbarkeit von Verhaltensexperimenten mit Insekten erschienen  
Manche Ergebnisse von Verhaltensexperimenten mit Insekten lassen sich nicht vollständig reproduzieren. Hinweise darauf liefert eine aktuelle Studie von Forscherinnen und Forschern aus Münster,  
1921. Vom Feind zum Helfer: Immunzellen können Blutgerinnsel auflösen  
Blutgerinnsel können zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Schlaganfällen, Herzinfarkten oder Lungenembolien führen. Bisher galten Immunzellen wie Neutrophile und Monozyten vor allem als  
1922. Dinosaurierfressendes Riesenkrokodil Deinosuchus wegen Salzwassertoleranz erfolgreich  
Seine Salzwassertoleranz machte es dem ausgestorbenen Riesenkrokodil Deinosuchus möglich, sich in ganz Nordamerika auszubreiten. Das hat ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Dr.  
1923. Vernetzung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik: Benedikt Heuckmann erhält Ars legendi-Fakultätenpreis Biologie  
(Berlin, 25. April) Prof. Dr. Benedikt Heuckmann von der Universität Münster erhält den Ars legendi-Fakultätenpreis 2025 in der Kategorie Biologie. Der Preisträger forscht zu Ansätzen mit denen das  
1924. Waldsterben in Wasserschutzgebieten: Eine Gefahr für die Trinkwasserqualität  
Das Waldsterben in deutschen Wasserschutzgebieten führt zu einer Verschlechterung der Trinkwasserqualität. Eine aktuelle Studie der Universität Freiburg zeigt, dass sich die durchschnittlichen  
1925. Sedimentaufwirbelung durch Schleppnetzfang verringert CO2-Aufnahme  
Wenn Schleppnetze über den Meeresgrund gezogen werden, wirbeln sie Sediment auf. Dabei wird nicht nur organischer Kohlenstoff wieder freigesetzt, sondern auch die Oxidation von Pyrit verstärkt, was  
1926. Klimawandel hebt Südafrika aus dem Meer  
Südafrika hebt sich langsam aus den Fluten - je nach Region um bis zu zwei Millimeter pro Jahr. Bislang glaubte man, dass Strömungsvorgänge im Erdmantel das Phänomen verursachen. Eine Studie der  
1927. Frühkindlicher Stress kann die Widerstandsfähigkeit weiblicher Mäuse stärken  
Stress in der frühen Lebensphase (early life stress, ELS), kann überraschende Vorteile für weibliche Mäuse haben und emotionale Regulierung sowie Denkleistung verbessern. Eine bahnbrechende Studie  
1928. Extremwetter: Frühwarnung mit System  
Europa ist durch Dürren oder Starkregen besonders stark betroffen. KI kann Frühwarnsysteme für Extremwetterereignisse und deren Folgen unterstützen und dadurch Schäden minimieren. 2024 –  
1929. Unkontrollierte Glutamatausschüttungen im Gehirn  
Unser Gehirn benötigt eine konstante Zufuhr von Energie. Störungen, zum Beispiel durch einen Schlaganfall, können schwerwiegende Komplikationen haben. Ein Forschungsteam vom Lehrstuhl Zelluläre  
1930. Waldelefant statt Wildschwein? Was in Europa hätte sein können  
Auch unter heutigen Klimabedingungen könnten in Europa die längst ausgerotteten europäischen Waldelefanten leben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Ein Forschungsteam des Lehrstuhls für  
1931. VBIO Online-Webinarreihe: „Die soziale Evolution von Ameisenstaaten“  
Die Online-Webinarreihe „Faszination Biologie“ des VBIO wird am 29.04.2025 von 17.00 bis 19.00 Uhr mit dem Thema: „Die soziale Evolution von Ameisenstaaten“ fortgeführt. Dieses wissenschaftliche  
1932. Frühe Weichenstellung im Embryo  
Die Entwicklung eines Embryos ist ein hochkomplexer und präzise koordinierter Prozess. Doch wie legen Zellen bereits in den frühesten Stadien der Entwicklung ihre zukünftige Identität? Eine neue  
1933. Alpha-1 Antitrypsin-Mangel: Was schützt die einen – und die anderen nicht?  
Das Protein Alpha-1-Antitrypsin ist ein Enzymhemmer, ein Proteinasen-Inhibitor. Gebildet wird er in der Leber, aber er wirkt in der Lunge. Dort hat er die Aufgabe, die Produktion von Immunzellen zu  
1934. Nervenkrankheit ALS: Zellulärer Pannendienst könnte Proteinverklumpung vermeiden  
Forschende entdecken möglichen Weg zur Vermeidung von Proteinaggregaten  Amyotrophe Lateralsklerose ist mit 2500 Neuerkrankungen pro Jahr eine verhältnismäßig seltene, aber sehr schwere  
1935. Genschalter macht Zuckerhirse salztolerant  
Sorghumhirse gilt als Kulturpflanze der Zukunft: Sie baut besonders viel Biomasse auf und gedeiht auch unter harschen Bedingungen. Bestimmte Sorten bilden auf salzigen Böden sogar mehr Zucker. Diese  
1936. Neues Analyse-System entschlüsselt Stoffwechsel-Kommunikation von Mikroorganismen  
Forschende des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung haben ein innovatives System namens MetaFlowTrain entwickelt, mit dem sich der Stoffwechsel und die Wechselwirkungen in mikrobiellen  
1937. Bienen im Persönlichkeitstest  
Honigbienen ein und desselben Volkes haben unterschiedliche Vorlieben im Stechverhalten. Während die einen noch zögern, stechen die anderen bereits zu, wie Forschende des Exzellenclusters  
1938. Aktivierungsmechanismus des Methan-produzierenden Enzyms entschlüsselt  
Eine aktuelle Studie offenbart die evolutionäre Verbindung zwischen zwei fundamentalen biologischen Prozessen und erzielt einen Durchbruch im Verständnis der Aktivierung von  
1939. Nährstoffe verändern die Wirkung von Niederschlägen auf das Pflanzenwachstum  
Eine neue Studie untersucht, wie sich die Beziehung zwischen mittlerem Jahresniederschlag und der Biomasse im Grünland durch die Zugabe von einem oder mehreren Nährstoffen verändert. Die Forschenden  
1940. Mitonukleare Inkompatibilität und außerpaarliche Jungvögel: Eine Erklärung für verschobene Geschlechterverhältnisse  
Viele Vogelarten sind monogam. Bei genetischen Untersuchungen zeigte sich jedoch, dass der soziale Partner häufig nicht bei allen Jungvögeln auch der genetische Vater ist. Unter den außerpaarlichen  
1941. Die Entstehung komplexen Lebens  
Forschende haben herausgefunden, warum Eukaryoten entstanden sind. Lange Zeit war das Leben auf Organismen beschränkt, die aus einfachen prokaryotischen Zellen bestanden – beispielsweise auf  
1942. Stoffwechsel prägt Leben  
Glykolyse – die Umwandlung von Zucker in Energie – spielt eine Schlüsselrolle in der frühen Entwicklung. Sie versorgt Zellen nicht nur mit Energie, sondern hilft ihnen auch, sich in entscheidenden  
1943. Zellbewegung ohne Motoren  
Physiker der Universitäten Bayreuth und Grenoble haben einen neuen Mechanismus der Mobilität von Zellen entdeckt. Sie stellen damit das klassische Dogma infrage, wonach der molekulare Motor Myosin  
1944. Europäisches Kartoffelgenom entschlüsselt: Kleiner Genpool mit großen Unterschieden  
Ein Forschungsteam hat das Genom historischer Kartoffelsorten entschlüsselt und eine effizientere Methode für künftige Analysen entwickelt – nützlich für die Züchtung.  Die Kartoffel ist  
1945. Schüchterne Mäuse sind hartnäckige Problemlöser  
Eine aktuelle Studie zeigt: Schüchterne Mäuse beschäftigten sich häufiger mit Problemlösungsaufgaben als ihre mutigen Artgenossen – und hatten dadurch mehr Erfolgschancen. Dabei spielt die  
1946. Mikroorganismen nutzen Geheimwaffe beim Stoffwechsel  
Im globalen Kohlenstoffkreislauf haben Mikroorganismen verschiedene Methoden entwickelt, um Kohlenstoff zu binden. Forschende aus Bremen und Taiwan haben untersucht, welche Mechanismen an extrem  
1947. In Kroatiens Süßwasserseen horten „egoistische“ Bakterien Nährstoffe  
Bakterien spielen eine zentrale Rolle beim Abbau organischer Substanz – sowohl im Boden als auch in Gewässern. Während die meisten Bakterien große Moleküle außerhalb ihrer Zellen verdauen und so  
1948. Experiment im Auwald: Baumsterben kann für Eichenverjüngung genutzt werden  
Die für den Leipziger Auwald und andere deutsche Eichenwälder typischen Stieleichen können sich wegen Lichtmangels im Unterwuchs kaum noch verjüngen. Ein Grund dafür sind fehlende Überflutungen in  
1949. Chlorotonil: Game-Changer im Kampf gegen multiresistente Keime  
Die Entwicklung und Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen stellt eine der größten Bedrohungen für die globale Gesundheit dar. Um diese Resistenzen zu überwinden, werden Medikamente mit neuartigen  
1950. Bäume machen Städte klimaresistenter und Menschen glücklicher  
Ob als Schutz vor Wetterextremen oder als Erholungsraum – Grünanlagen haben für die Stadtbevölkerung eine wichtige Funktion. Wie genau sich insbesondere ein vielfältiger Baumbestand auf das  
1951. Wenn der Gipfel nicht mehr reicht: Schmetterlinge brauchen Schutz im Tal  
Eine aktuelle Studie zur Gefährdung von Tagfaltern in der Alpenregion belegt eindrucksvoll: Der Verlust der biologischen Vielfalt schreitet besonders in den tief gelegenen, intensiv genutzten  
1952. Stoffflüsse in der Arktis vor tiefgreifenden Veränderungen durch den Klimawandel  
Die Transpolardrift, eine großräumige Meeresströmung, ist ein wichtiger Transportweg für Süßwasser und terrestrische Stoffe im Arktischen Ozean. Die Oberflächenströmung prägt nicht nur die polaren  
1953. Neue Studie hinterfragt Rolle von Protein bei Muskelwachstum  
Bislang ging man davon aus, dass das Protein Myc das Wachstum der Skelettmuskulatur fördert. Eine aktuelle Studie der Universität Basel widerlegt nun diese These. Forschende konnten zeigen, dass Myc  
1954. Neue Phase der Immunantwort entdeckt  
Forschende haben eine bislang unbekannte Phase der Immunantwort entdeckt. Durch die Ergebnisse ihrer Studie ändert sich die jahrzehntelange Annahme über den Ablauf des sogenannten T-Zell Primings.  
1955. Tiefsee bewahren und nutzen: Forschende fordern mehr Wissen für nachhaltiges Management  
Unter Leitung von Professorin Dr. Sylvia Sander vom GEOMAR hat eine Gruppe führender Meereswissenschaftler:innen ein Positionspapier zum Thema Tiefseeforschung und -management erarbeitet. Der Bericht  
1956. Forschungsteam verbessert Methode zur Herstellung von Designer-Proteinen  
Warum treten bei einer speziellen Variante von „Proteinklebern“, den gespaltenen Inteinen, Probleme auf, die ihre Einsatzmöglichkeiten zur Herstellung von Proteinen stark einschränken? Ein Team der  
1957. „Internet der Natur” – Einblicke in die verborgenen Netzwerke des Lebens  
Neue Erkenntnisse zeigen, warum der Informationsaustausch zwischen Arten entscheidend ist für die Stabilität von Ökosystemen. Im Fokus steht das sogenannte „Internet der Natur“. Dieses Konzept zeigt,  
1958. Wer frisst wen? Neues Modell für Nahrungsnetze im Meer  
Die Nahrungsnetze der Meere sind höchst komplex. Bislang konnten Forschende nicht genau erfassen, wie sie sich Klimawandel, Überfischung und andere Bedrohungen auf sie auswirken. Wissenschaftlern des  
1959. Nachweis von neuralen Stammzellen außerhalb des Gehirns: Ein Durchbruch für die regenerative Medizin  
Jahrzehntelang ging die Wissenschaft davon aus, dass neurale Stammzellen (NSCs) nur im Gehirn und im Rückenmark vorkommen. Eine bahnbrechende internationale Studie, geleitet von Hans Schöler vom  
1960. Das Sehsystem durch Augen der KI  
Neue KI-Modelle helfen, die Verarbeitung visueller Reize im Gehirn zu verstehen: Ein internationales Forschungsteam (MICrONS) hat mit Beteiligung der Universität Göttingen neue KI-Modelle entwickelt,  
1961. Invasion der Vielfresser  
Eine Metaanalyse hat untersucht, wie sich gebietsfremde von heimischen Arten in der Nutzung von Nahrungsressourcen unterscheiden. Die Analyse zeigt, dass die maximalen Fraßraten der gebietsfremden  
1962. Erbgut von sechs Menschenaffenarten erstmalig vollständig entschlüsselt  
Die vollständigen Genome von sechs dem Menschen nah verwandten Primatenarten wurden jetzt von einem internationalen Forschungsteam unter Beteiligung des Fachbereichs Biologie der Universität Hamburg  
1963. Die positive Wirkung von Pfoten - Haustiere verringern bei Großstädtern Risiko für stressbedingte Störungen  
Dass Landbewohner, die eng mit Nutztieren leben, Stresssituationen immunologisch besser bewältigen als Großstädter, die ohne Haustiere aufgewachsen sind, haben Forschende der Ulmer  
1964. Neue Fischart im Golf von Mexiko entdeckt  
Im Golf von Mexiko wurde eine neue Fischart beschrieben. Hypoplectrus espinosai gehört zu den Hamletbarschen und wurde im Alacranes-Riff entdeckt, einem Riffkomplex in der Campeche Bank im südlichen  
1965. Intelligente Transportsysteme für die Gentherapie  
Ein fortschrittliches Transportsystem für molekulare Werkzeuge zur Gen-Editierung wie die des CRISPR/Cas9-Systems hat jetzt ein Forschungsteam von Helmholtz Munich und der Technischen Universität  
1966. Jobbörsen  
Ihr Weg in den Beruf Liste aller online Angebote (Stand: Oktober 2024)  
1967. Karrieremessen  
Der VBIO ist auf einer ganzen Reihe fachlich einschlägiger Karrieremessen vertreten. Hier beraten wir Sie gerne. Die laufend aktualisierten Termine finden Sie auf www.master-bio.de. Viele  
1968. Eingeschränkte Bewegung von Staren mit Parasiten-Infektionen wirkt sich negativ auf deren Nachwuchs aus  
Infektionen mit Parasiten sind bei vielen Tieren äußerlich oft nicht sichtbar, können aber negative Auswirkungen über Generationen hinweg haben. Infizierte Tiere weisen häufig verringerte Körpermaße  
1969. Wenn Bakterien die Fortpflanzung von Quallen steuern  
Quallen gehören zu den ältesten Tieren der Erde, kommen in allen Ozeanen vor und sind wertvolle Modellsysteme für die biologische Forschung. Mikrobiologinnen der Uni Kiel haben jetzt nachgewiesen,  
1970. Nächtliches Himmelsleuchten regt Blaualgenwachstum und Stoffumsätze in Seen an  
Lichtverschmutzung, die als Himmelsleuchten die Nacht erhellt, fördert das Wachstum von Cyanobakterien (gemeinhin auch Blaualgen genannt) und regt die Stoffumsätze in Seen an. Das zeigt eine aktuelle  
1971. Antibiotikaresistenz eher Hilfsfunktion bei Darmbakterien  
Könnte ein regulatorisches Netzwerk von Genen in Darmmikroben seine ausgeklügelten und streng regulierten molekularen Maschinen nur entwickelt haben, um wahllos Antibiotika herauszupumpen? Forschende  
1972. Lehren aus der COVID-19-Pandemie  
Die COVID-19-Pandemie hat kritische Schwachstellen im globalen Gesundheitssystem aufgedeckt und wichtige Lehren für eine bessere Vorbereitung auf künftige Notfälle geliefert. Ein Beispiel ist  
1973. Bunte Vögel in der Stadt: Vogelarten, die erfolgreich Städte besiedeln, sind farbenfroher und weniger braun  
Forschende konnten zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen der Urbanisierung und der Gefiederfarbe von Vögeln besteht. Vogelarten, die sich in der Stadt behaupten, sind weniger braun und tragen  
1974. Insekten-Oasen in Städten: Brachflächen haben großes Potenzial für den Artenschutz  
Auf städtischen Brachflächen gibt es genauso viele Insekten wie in Naturschutzgebieten. Bei Wildbienen sind die ungenutzten Flächen sogar beliebter als die Schutzgebiete. Das zeigt eine neue Studie  
1975. Wie Zellen ihre Kraftwerke reparieren  
Geschädigte Mitochondrien, die „Kraftwerke“ der Zellen, tragen zu vielen Erkrankungen bei. Forschende beschreiben nun in einer Studie, wie Zellen mit schadhaften Mitochondrien ein spezielles  
1976. Zukunftsperspektiven der Geowissenschaften: Dachverband der Geowissenschaften präsentiert wegweisendes White Paper  
Der Dachverband der Geowissenschaften (DVGeo) präsentiert im Museum für Naturkunde Berlin sein White Paper mit einer zukunftsweisenden Vision für die geowissenschaftliche Forschung. Ein vertieftes  
1977. Wie können Naturwissenschaften von KI profitieren?  
Forschende aus Chemie, Biologie oder Medizin setzen zunehmend auf KI-Modelle, um neue Hypothesen zu entwickeln. Doch häufig ist unklar, auf welcher Basis die Algorithmen zu ihren Ergebnissen kommen  
1978. Verhaltensvielfalt bei Tieren durch Rückgang der Artenvielfalt bedroht  
Der drastische Rückgang der Artenvielfalt durch menschliche Einflüsse erschwert die Erforschung des Verhaltens von Tieren, wie zum Beispiel des Gebrauchs von Werkzeugen, wie Forschende der University  
1979. Das Mikrobiom beeinflusst das Altern  
Mit zunehmendem Alter verändert sich die Stoffwechselaktivität der Darmbakterien – zu Ungunsten des Wirts, wie ein Forschungsteam aus Kiel und Jena herausfand. Die Stoffwechselaktivität des  
1980. Bonobos kombinieren ihre Rufe nach sprachähnlichen Regeln  
Bonobos, unsere nächsten lebenden Verwandten, bilden komplexe Lautfolgen, die menschlichen Wortkombinationen ähneln. Eine neue Studie von Forschenden der Universität Zürich und der Harvard University