VBIO

Gemeinsam für die Biowissenschaften

Werden Sie Mitglied im VBIO und machen Sie mit!

Bundesregierung äußert sich zu Tierversuchen

Tierversuche
Bild Pixabay

Die Bundesregierung will die Zahl der Versuchstiere verringern, plant aber keinen kompletten Ausstieg aus dem Tierversuch. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (20/9066) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Auf die Frage der Abgeordneten, ob sie einen „vollständigen Ausstieg“ aus Tierversuchen plane, nennt die Regierung die Förderung von Alternativmethoden als „wichtiges Vorhaben“, um die Zahl der eingesetzten Versuchstiere weiter zu reduzieren. Dazu brauche es allerdings „weiterer kontinuierlicher Anstrengungen, insbesondere im Bereich der Entwicklung geeigneter Methoden und deren Umsetzung in der Praxis“.

Zugleich verweist die Bundesregierung darauf, dass in Bezug auf Tierversuche die EU-Versuchstierrichtlinie einen detaillierten und eng gefassten rechtlichen Rahmen setze. Die Mitgliedstaaten dürften danach keine neuen strengeren nationalen Regelungen erlassen. „Neue tierschutzrechtliche Anforderungen im Bereich der Anwendung von Alternativmethoden in der Praxis würden zu einer Verschärfung des nationalen Rechts führen und wären daher nicht zulässig“, heißt es in der Antwort.

Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, hib


Kleine Anfrage "Ausstieg aus dem Tierversuch" Antwort (20/9066)

weitere VBIO News
mit Rübenmosaikvirus (TuMV) inokulierte Arabidopsis-Pflanzen

Pflanzen bremsen ihr Immunsystem, um Virusinfektionen zu überleben

Weiterlesen
  Eine Brieftaube wird von einem Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Verhaltensforschung freigelassen.

Der innere Kompass der Tauben

Weiterlesen
Die Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus) wiegt nur so viel wie eine 20-Cent-Münze, legt auf Wanderungen aber weite Strecken zurück.

Elektrosmog stört die Orientierung von Mückenfledermäusen

Weiterlesen