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Zukunft Biowissenschaften gemeinsam gestalten! 

Als VBIO sind wir überzeugt: Die Biowissenschaften liefern wichtige Beiträge, um Zukunftsprobleme zu erforschen und Lösungsansätze zu entwickeln.

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1981. Sieben neue »Star-Trek-Frösche« in Madagaskar entdeckt – klingt nach Science-Fiction  
In den Regenwäldern von Madagaskar wurden sieben neue Arten von Baumfröschen entdeckt, die ungewöhnliche Laute von sich geben. Ihre seltsamen, hochfrequenten Pfeiflaute klingen eher wie Soundeffekte  
1982. 3,5 Grad Erwärmung: UNESCO-Welterbe Grube Messel liefert Einblick in Klimadynamik  
Forschende des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums Frankfurt (SBiK-F) und von Partneruniversitäten haben einen Temperaturanstieg vor etwa 47 Millionen Jahren während des Eozäns  
1983. Flüssigkeitströpfchen können Membranen in Zellen schneiden  
Das Zerschneiden von Membranen ist überlebenswichtig für Pflanzen, um Materialien zwischen Zellteilen auszutauschen Zellen, die Grundbausteine von Pflanzen und Organismen, sind durch Membranen in  
1984. „Aufpasser“ für Proteinbaupläne in Pflanzen entdeckt  
Pflanzen haben einen ausgeklügelten Mechanismus, um die Produktion neuer Proteine zu überwachen. Der "U1 snRNP"-Komplex sorgt dafür, dass die Baupläne für Proteine vollständig hergestellt werden. Das  
1985. Evolution in Echtzeit - 30 Jahre Schneckenexperiment sagt Anpassung voraus  
Vor den Augen der Forschenden haben sich Meeresschnecken auf einer winzigen Felsinsel weiterentwickelt. Die Meeresschnecken wurden wieder angesiedelt, nachdem eine giftige Algenblüte sie ausgerottet  
1986. Pflanzen-Stammzellen: biologischer Mechanismus der Wachstumssteuerung besser verstanden  
Pflanzen bilden neue Blätter, Blüten und Wurzeln in bestimmten Wachstumsregionen an der Spitze von Sprossen und Wurzeln, den sogenannten Meristemen. Diese Meristeme enthalten Stammzellen, die sich  
1987. Reis mit hohem Proteingehalt entwickelt  
Reis ist ein Grundnahrungsmittel für über vier Milliarden Menschen. Von Natur aus enthält er viel Kohlenhydrate, jedoch nur wenig Protein. Ein Forscherteam des Internationalen Reisforschungsinstituts  
1988. Oxidativer Stress: Wie Protein-Recycling vor Zelltod schützt  
Der kontrollierte Zelltod schützt den Körper vor Krebs und anderen Erkrankungen. Ein Team von Forschenden unter Leitung von Professor Alexander Bartelt vom Institut für Prophylaxe und Epidemiologie  
1989. Massive Korallenbleiche in Kaltwasserkorallenriffen im tropischen Ostpazifik  
Die Ökosysteme von Tiefseekorallen im östlichen Pazifik sind wahrscheinlich zweifach bedroht: Warmes Wasser von oben und extrem kaltes Wasser von unten führt zu massiven Korallenbleichen und  
1990. Intra-molekulare Abstände in Biomolekülen optisch mit Ångström-Genauigkeit gemessen  
Einem Team um die Physiker Steffen Sahl und Stefan Hell vom Göttinger Max-Planck-Institut (MPI) für Multidisziplinäre Naturwissenschaften und vom Heidelberger MPI für medizinische Forschung ist es  
1991. Klimawandel in der Nordsee: Austernriffe als Küstenschutz?  
Die Wachstumsraten von Riffen der Pazifischen Auster und deren Eignung als natürliche Wellenbrecher haben Forscher von Senckenberg am Meer gemeinsam mit Forschenden der Universitäten Braunschweig und  
1992. Superkomplex verbindet mRNA-Übersetzung und -Abbau  
Die Boten-RNA, kurz mRNA, dient als Bauanleitung von Proteinen. Wird mRNA nicht mehr gebraucht, muss sie abgebaut werden. Direktorin Elena Conti und ihr Team vom Max-Planck-Institut für Biochemie in  
1993. Partner der Bayerischen Klima-Allianz - Der VBIO als Partner in der Bayerischen Klima-Allianz  
Der VBIO als Partner in der Bayerischen Klima-Allianz Seit 2009 ist der Landesverbandes Bayern im VBIO Partner der "Bayerischen Klima-Allianz". Die bisherigen Aktivitäten, die sich seit der  
1994. Tanz, Gibbon, tanz!  
Weibliche Schopfgibbons zeigen abgehackte, fast geometrische wirkende Bewegungsmuster. Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), aus Oslo in Norwegen und Paris haben diese  
1995. Studie zur akademischen Redefreiheit an deutschen Hochschulen veröffentlicht  
Wie steht es um die Freiheit der Lehre und Forschung in Deutschland? Ob zu gendergerechter Sprache, zum aktuellen Gaza-Krieg oder zu anderen kontroversen Themen: Immer wieder werden Vorwürfe von  
1996. Biomolekulare Kondensate: Neue Erkenntnisse zur Funktion von Zellen  
Zelluläre Tröpfchen funktionieren vielfältiger als bisher bekannt: Die Fähigkeit, Membranen in Zellen zu zerteilen wurde bisher allein bestimmten Proteinen zugeschrieben. Ein internationales  
1997. Lichtverschmutzung stört Nachtfalter auch im Dunkeln  
Die Lichtverschmutzung hat größere Ausmaße als gedacht: Nachtfalter verlieren nicht nur direkt unter Straßenlampen die Orientierung. Ihr Flugverhalten ist auch außerhalb der Lichtkegel gestört. Die  
1998. Wie Fruchtfliegen bei wechselnden Lichtverhältnissen klar sehen  
Neuronale Schaltkreise und Mechanismen aufgedeckt, wie Kontraste bei sich schnell verändernden Lichtverhältnissen stabil gesehen werden Wenn sich Lichtverhältnisse schnell verändern, muss das Auge in  
1999. ONE-Mikroskopie: mit dem Lichtmikroskop vom Molekül zur 3D-Struktur  
Forschende der Universitätsmedizin Göttingen haben ein neues Verfahren entwickelt, das es erstmals erlaubt, die 3D-Form von Proteinen mit einem herkömmlichen Mikroskop abzubilden. Die mit Künstlicher  
2000. Forschungsteam warnt vor Ungewissheit bei Überschreiten des 1,5-Grad-Limits  
Selbst wenn man die Erderwärmung nach vorübergehendem Überschießen über das 1,5-Grad-Limit wieder zurückführt: Einige bei der Maximaltemperatur ausgelöste Klimaschäden, wie der Meeresspiegel-Anstieg,  
2001. Pflanzen gehen bei der Aufnahme von Kalium energiesparend vor  
Pflanzen können noch geringste Spuren des wichtigen Nährstoffs Kalium aus dem Boden holen. Wie sie das schaffen, beschreibt ein Team um den Würzburger Biophysiker Rainer Hedrich in einer neuen  
2002. Schwermetalle im Meer werden giftiger: Wie der Klimawandel Schadstoffe im Meer beeinflusst  
Giftige Spurenelemente wie Blei, Quecksilber, Arsen oder Cadmium kommen in Küstenmeeren in kleinen Mengen natürlich vor. Eine bedeutend größere Menge wird durch menschliche Einflüsse wie Industrie  
2003. Small RNA spielt Schlüsselrolle bei der Besiedelung - Darmbakterium Segatella copri im Fokus  
Das Darmmikrobiom wird aktuell intensiv erforscht, denn es ist für die menschliche Gesundheit von großer Bedeutung. Darmbakterien spielen eine wichtige Rolle bei der Abwehr gefährlicher  
2004. Mutterschaf oder Bock? KI ermöglicht Geschlechtsbestimmung am Sprungbeinknochen  
SNSB Forschende stellen eine KI-gestützte Methode vor, um mit hoher Genauigkeit das Geschlecht von Schafen zu bestimmen – und zwar nur anhand linearer Maße an ihren Sprungbeinen. Die neue Studie  
2005. Älter, vielfältiger, aber keine CO2-Senke mehr: So steht es um Deutschlands Wälder  
Mit dem heutigen Tag liegen die Ergebnisse der Bundeswaldinventur 2022 vor. Das Ergebnis der umfangreichsten Bestandsaufnahme im deutschen Wald hat Licht und Schatten. Die Wälder werden  
2006. Elefanten erinnern sich nach vielen Jahren an Tierpfleger  
Afrikanische Elefanten, die vor 13 Jahren von ihrem Tierpfleger getrennt wurden, erkennen nach dieser langen Zeit offenbar noch immer dessen Geruch. Die Studie der Christian-Albrechts-Universität zu  
2007. Faszinierende Einblicke ins Reparatursystem der Zelle  
Die Membran, die Zellen in lebenden Organismen umgibt, ist äußerst flexibel und empfindlich. Wie sie sich vor Schäden schützt und erneuert, ist für viele Prozesse des Lebens entscheidend – und im  
2008. Globale Ungerechtigkeit – Forschung zu wasserbezogenen Naturgefahren erfordert mehr Investitionen in armen Ländern  
Forschungsbemühungen zu Hochwasser, Dürren und Erdrutschen sind global nicht gerecht verteilt. Zwar nimmt die Forschung in Gebieten, wo diese Katastrophen auftreten, zu. Dennoch müssen in den am  
2009. Makaken gebären leichter als Frauen: keine Müttersterblichkeit bei Geburten  
Trotz gleichem Becken-Kopf-Verhältnis gibt es bei Japanmakaken keine Geburtskomplikationen wie beim Menschen Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Wien und der  
2010. Neue Wirkstoffe aus toxischen Vögeln  
Untersuchung der Symbiose zwischen Bakterien und Vögeln führt zur Entdeckung neuer Naturstoffe mit antimikrobiellen Eigenschaften Bakterien sind eine wertvolle Quelle für die Entdeckung von  
2011. Schädlinge mit Biodiversität statt Insektiziden bekämpfen  
Nicht immer braucht es Pestizide: Forschende der Universität Zürich zeigen in einer umfangreichen Feldstudie, dass die Biodiversität innerhalb einer Pflanzenart zur Schädlingsbekämpfung genutzt  
2012. Enzyme in Spinnengiften zeigen bioökonomisch nutzbares Potenzial  
Als Gifttiere setzen Spinnen die von ihnen produzierten Wirkstoffe zum Beutefang oder zur Verteidigung ein. Dabei wirken kleine Neurotoxine schädigend auf das zentrale Nervensystem des Gegenübers.  
2013. Die Geheimnisse der visuellen Navigation  
Eine neue Studie zeigt richtungsweisende Erkenntnisse zur visuellen Navigation im Gehirn der Taufliege Drosophila melanogaster. Erstmals wurde eine systematische Analyse aller synaptischen  
2014. Giftiger Krebs aus Maya-Unterwasserhöhlen liefert neue Wirkstoffkandidaten  
Tiergifte beeinflussen eine Vielzahl von physiologischen Vorgängen und sind damit von großem Interesse für die Wirkstoffforschung. Eine internationale Studie unter der Leitung von Björn von Reumont  
2015. Giftgaseinsatz unter Mikroben: Kampf ums Eisen in den Ozeanen der frühen Erde  
Auf der frühen Erde enthielt die Atmosphäre noch keinen Sauerstoff; dennoch wurde das in den Ozeanen gelöste Eisen in gigantischen Mengen oxidiert und als Gestein abgelagert, zum Beispiel als  
2016. Überleben unter Stress: Wie Zellen den Export von Boten-RNA aus dem Zellkern anpassen  
Bei Stress reagiert unser Körper unweigerlich: Das Herz beginnt zu rasen, die Muskeln spannen sich an, Stresshormone werden ausgeschüttet. Auf diesen Stress reagieren die einzelnen Zellen. Unter  
2017. Wie ein Bakterium zum dauerhaften Untermieter in einem Pilz wird  
Ein Organismus als Untermieter in einem anderen – in der Biologie funktioniert das oft ganz gut. ETH-Forschende beleuchten jetzt, wie sich eine solche Lebensgemeinschaft von einer Zelle in einer  
2018. Kartellklage in den USA gegen sechs Wissenschaftsverlage  
In den USA ist eine Kartellklage gegen sechs Wissenschaftsverlage anhängig. Die Vorwürfe: Unlautere Geschäftspraktiken, unmäßig hohe Gewinne und Behinderung der Wissenschaft. In Deutschland wurden  
2019. Besseres Verständnis der menschlichen Immunabwehr gegen RNA-Viren  
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Janosch Hennig von der Universität Bayreuth hat herausgefunden, wie das Protein TRIM25 zur Verteidigung gegen Viren, deren Erbgut  
2020. Der Storch kam erst im Mittelalter nach Norddeutschland  
Neue Studie zeigt Verbreitung des Weißstorchs seit der letzten Eiszeit In Sagen und Fabeln bringt er Glück, Kinder und Wohlstand. Heute gilt sein Auftreten als ein Zeichen für eine intakte Natur.  
2021. Der Korallenschutz, ein Menschenrecht  
Um die Korallenriffe vor dem Klimawandel zu retten, schlagen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine ungewöhnliche Idee vor: Der Korallenschutz soll zum Menschenrecht erklärt werden. Warum das  
2022. Was bringt Bakterien in Form?  
Bakterien kommen in vielen verschiedenen Formen vor, die eine wichtige Rolle für das Überleben in ihrer jeweiligen ökologischen Nische spielen. Wie sie ihre Zellform bestimmen, ist bisher in vielen  
2023. Lichtverschmutzung macht Fische ängstlich  
Wenn Fische nachts künstlichem Licht ausgesetzt sind, ändern sie ihr Verhalten. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschenden am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz.  
2024. Original oder Kopie: wie Chlamydien die Wirtszelle manipulieren  
Krankheitserreger, sogenannte Pathogene, entwickeln verschiedene Strategien, um menschliche Zellen als Wirt für ihre Zwecke zu nutzen. Ein Team von Biologinnen und Biologen der  
2025. Faktencheck Artenvielfalt zeigt erstmals, wie es um die biologische Vielfalt in Deutschland steht  
Mehr als die Hälfte der natürlichen Lebensraumtypen in Deutschland weist einen ökologisch ungünstigen Zustand auf, täglich verschwinden weitere wertvolle Habitatflächen. Die Konsequenz: Populationen  
2026. Umfassende Aufforstung kann globale Erwärmung bremsen  
Das Pariser Klimaabkommen fordert, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen CO₂-Emissionen gesenkt und bereits  
2027. Warum die Grippeimpfung bei älteren Menschen weniger wirksam ist  
Für ältere Menschen gibt es sogenannte Hochdosis-Grippeimpfstoffe. Der Grund: Ihr Immunsystem spricht auf die Standard-Grippeimpfstoffe nicht immer ausreichend gut an. Warum das so ist und welche  
2028. Angepasst – Auch Wildtiere gewöhnen sich an den Menschen  
Wildtiere sind weniger anfällig für Störungen durch den Menschen, wenn sie in Gebieten mit großem menschlichen Fuaßbdruck leben. Das zeigt die Auswertung von Potsdamer Forschenden einer groß  
2029. Stickstoffbedarf steigt mit Erderwärmung – Neue Weizensorten können zu Ernährungssicherheit beitragen  
Weizen ist weltweit das wichtigste Getreide – und verursacht hohe Umweltkosten. Grund hierfür ist die erforderliche Düngung mit Stickstoff. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und  
2030. Waldverlust zwingt Languren zu Kreuzungen zwischen Arten  
Forschungsergebnisse des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz-Institut für Primatenforschung - zeigen eine bedrohliche Entwicklung für zwei gefährdete Primatenarten in Bangladesch:  
2031. Rückkehr der See-Elefanten: von wenigen zu Tausenden  
Eine neue internationale Studie hat die genetischen Auswirkungen der Jagd auf die Nördlichen See-Elefanten nachgewiesen. Die Studie zeigt, dass diese Robbenart nur knapp dem Aussterben durch die Jagd  
2032. Mausmakis neu sortiert  
Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit eine neue Art als solche anerkannt werden kann? Um diese zentrale Frage zu beantworten, fügte ein Konsortium aus 36 europäischen, nordamerikanischen und  
2033. Wie wirken sich seltene Erbgut-Varianten auf die Gesundheit aus? KI ermöglicht präzisere Vorhersagen  
Ob wir Veranlagungen für bestimmte Krankheiten haben, hängt im hohen Maße von den unzähligen Varianten in unserem Erbgut ab. Doch insbesondere bei Erbgut-Varianten, die in der Bevölkerung nur selten  
2034. Wie Entwicklungssignale zur genetischen Mosaikbildung beitragen können  
Bestimmte Entwicklungssignale formen nicht nur den menschlichen Embryo, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung unserer genetischen Baupläne. Sie verhindern, dass es zu  
2035. HRK ADVANCE: Internationale Hochschulkooperationen strategisch weiterdenken – Zusammenarbeit rechtssicher und nachhaltig gestalten  
Strategien und Wege, die weitere Internationalisierung der deutschen Hochschulen in einer sich wandelnden Welt rechtssicher und nachhaltig zu gestalten, standen vom 23. bis 26. September im  
2036. Wie KI hilft, die Forschungslücke zwischen Tier und Mensch zu schließen  
Die Übertragbarkeit von Ergebnissen aus Tiermodellen auf den Menschen ist immer noch eine zentrale Herausforderung in der medizinischen Forschung. Die sogenannte „translationale Lücke“ verhindert oft  
2037. Richard-Willstätter-Preis 2025 für Chemische Biologie ausgeschrieben  
Der mit 6.000 Euro dotierte Richard-Willstätter-Preis 2025 für Chemische Biologie ist ausgeschrieben. Einreichungen sind bis zum 20. November 2024 möglich. Interdisziplinäre Forschung,  
2038. Nördliche Adria: Zusammenbruch der Räuber-Beute-Beziehungen ab den 1950er-Jahren  
Raubschnecken bohren Löcher in die Schalen ihrer Beutetiere. Über diese Bohrlöcher gelang es einem Forschungsteam unter der Leitung des Paläontologen Martin Zuschin von der Universität Wien, eine  
2039. HTLV-1: Virale Nahaufnahme eines speziellen Verwandten von HIV  
Man kennt HIV. Sein weniger bekannter Verwandter, HTLV-1, verursacht aber ebenfalls schwere Krankheiten wie Krebs. Um dieses Virus effektiv bekämpfen zu können, muss man dessen Struktur verstehen.  
2040. Bürgerforschende entdecken Mikroplastik entlang der gesamten deutschen Küste  
Die weltweite Plastikproduktion hat so stark zugenommen, dass Plastik in der Umwelt allgegenwärtig geworden ist. Auch an der deutschen Nord- und Ostseeküste findet sich Plastik in unterschiedlichen  
2041. Wie eine Schmetterlingsinvasion die genetische Vielfalt minimiert  
Der Karstweissling war bis vor einigen Jahren nördlich der Alpen kaum anzutreffen. Dann trat er eine europaweite Invasion an. Dabei hat sich das Insekt nicht nur massenhaft ausgebreitet –  
2042. Wie die Evolution unsere Herzen prägte  
Wie genau sich die Herzen von Menschen und nichtmenschlichen-Primaten genetisch unterscheiden, hat ein Team um Norbert Hübner und Sebastian Diecke am Max Delbrück Center gezeigt. Die Studie in  
2043. Hochschulen intensivieren Maßnahmen gegen Studienabbruch  
Mehr als ein Viertel aller Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Deutschland verlässt das Hochschulsystem ohne Abschluss. Ein besseres Matching zwischen Studierenden und Studiengang sowie eine  
2044. Von Klimawandel bis Umweltverschmutzung  
Eine neue Studie von Forschenden der Freien Universität Berlin zeigt, dass die Vielfalt und Unterschiedlichkeit menschlich verursachter Umweltfaktoren erheblich zur Verschlechterung von  
2045. Spermien-Epigenom wirkt sich auf Nachkommen aus  
Je älter der Vater, desto höher das Krankheitsrisiko für den Nachwuchs – das zeigen zahlreiche Studien. Humangenetiker der Universität Würzburg haben jetzt die dafür verantwortlichen Prozesse genauer  
2046. Fliegen im Windschatten: Energiespar-Trick beim Vogelzug zeigt wenig Effekt  
Ein Gesamtsieg bei einem großen Radrennen ohne Unterstützung des Teams? Undenkbar. Was wir als Windschattenfahren kennen, machen Zugvögel bei ihren Langstreckenflügen schon lange. Den Nutzen dieses  
2047. Vom Chaos zur Ordnung: Proteine strukturieren sich selbst, um wichtige Stoffe zu erstellen  
Das Protein "MIPS" verändert seine innere Struktur, wenn es aktiv wird. Aus seinem ungeordneten Zentrum wird dabei eine definierte Struktur mit speziellen Funktionen. Das Protein spielt eine zentrale  
2048. Korbblütler auf isolierten Inseln  
Die Asteraceae, auch bekannt als Korbblütler oder Asterngewächse, sind die Gruppe der Blütenpflanzen mit der größten Artenvielfalt der Welt. Zu dieser Pflanzenfamilie gehören rund 34.000 Arten. Nun  
2049. Ein bitterer Nachgeschmack: Wie Stickstoff in die Bitterstoffe der Solanum-Pflanzen gelangt  
Ein ursprünglich aus dem pflanzlichen Grundstoffwechsel stammendes Enzym steuert die Synthese von steroidalen Glykoalkaloiden, wichtigen Abwehrstoffen der Tomate. Einem Forscherteam des  
2050. Qualitätsstandards für den Blick ins Tumorerbgut  
Die personalisierte Medizin mit individuell maßgeschneiderten Therapien wird bei Krebserkrankungen mehr und mehr Realität. Dazu benötigt es einen genauen Blick in das Erbgut der Tumoren, ein  
2051. Leben auf Sparflamme  
Amseln fahren den Energieverbrauch vor ihrer Reise in den Süden herunter und sparen damit mehr Energie, als sie für den Flug verbrauchen Millionen von Vögeln ziehen jedes Jahr in wärmere Klimazonen,  
2052. Zehntausend Jahre alte DNA gibt Einblicke in die Populationsgeschichte Südafrikas  
Alte DNA erlaubt spektakuläre Einblicke in die Geschichte der Menschheit, insbesondere in Europa und Asien. Für diese Regionen konnten Forschende die Genome von Tausenden von Menschen rekonstruieren.  
2053. Damit der Eremit nicht noch einsamer wird: Mehr Höhlenbäume für den sehr seltenen Juchtenkäfer!  
Viele Vorkommen des Eremiten hängen an einzelnstehenden, alten Eichen, und ihre nächsten Eremiten-Nachbarn oder die nächsten Höhlenbäume sind oft unerreichbar. Für das langfristige Auskommen dieses  
2054. Ist weniger Zucker besser für unser Gehirn?  
Erhöhte Blutzuckerspiegel können direkt Einfluss auf unser Gehirn haben. Verändern sich die Blutgefäße aufgrund von zuckerbedingten Ablagerungen, kann es zur Unterversorgung einzelner Hirnareale  
2055. Macht der Mikroben: Wie die Psyche die Darmgesundheit beeinflusst  
Eine Studie eines internationalen Forschungsteams hat eine wichtige Verbindung zwischen Gehirn und Darm aufgedeckt. Sie erklärt, wie psychische Zustände das Darmmikrobiom beeinflussen und dadurch  
2056. Bluttest auf sogenannte MicroRNAs kann Demenz erkennen  
Eine Alzheimer-Demenz und auch ihre Vorstufe lassen sich durch Messung sogenannter MicroRNAs im Blut erkennen. Darüber berichten Forschende des DZNE in Göttingen – gemeinsam mit US-amerikanischen  
2057. Neurowissenschaft: Wenn Serotonin das Licht dimmt  
Ein bestimmter Rezeptor für den Botenstoff Serotonin entscheidet darüber, wie wichtig visuelle Reize genommen werden. Das erklärt die Wirkung mancher Drogen und könnte helfen, psychische Erkrankungen  
2058. Wie das Zentromer seinen Platz findet  
Das Zentromer ist ein spezieller Bereich der DNA, an dem der sogenannte Spindelapparat ansetzt, um identische Kopien des genetischen Materials der Zelle in neu gebildete Zellen aufzuteilen.  
2059. EU-Kommission schlägt Ausbau der Open-Access-Publikationsplattform "Open Research Europe (ORE) vor  
Die Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission schlägt in ihrem Bericht zur europäischen Open Access-Plattform Open Research Europe (ORE) vor, diese Umzuwandeln und zu  
2060. Europas biologischer Vielfalt auf der Spur  
Wissenschaftler:innen aus ganz Europa ist es im Rahmen des Pilotprojekts des European Reference Genome Atlas (ERGA) gelungen, hochwertige Referenzgenome für 98 Arten zu erstellen. Dies ist ein  
2061. Gehirn zerlegt Essvorgang in verschiedene Phasen  
Die Nahrungsaufnahme ist auf Ebene der Nervenzellen offenbar ähnlich organisiert wie ein Staffellauf: Im Laufe des Essvorgangs wird das Staffelholz zwischen verschiedenen Teams von Neuronen  
2062. VBIO-Vortragsreihe: „Epigenetik: Was wir von Pflanzen darüber gelernt haben“  
Die Online-Fortbildungsreihe "Faszination Biologie" des VBIO wird nach unserer Sommerpause am 24.09.2024 von 17.00 bis 19.00 Uhr mit dem Thema: „Epigenetik: Was wir von Pflanzen darüber gelernt  
2063. Warum Seekühe und Delfine ähnliche Ohren haben, obwohl sie nur entfernt verwandt sind  
Eine neue Studie zeigt die überraschende Evolution im Innenohr von Säugetieren. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Nicole Grunstra von der Universität Wien und Anne Le Maître  
2064. Neue Studie zeigt klimarelevante Effekte: Pollen beeinflussen Wolkenbildung und Niederschlagsmuster  
Pollen spielen nicht nur eine Rolle bei Allergien, sondern beeinflussen auch das lokale Wetter. Besonders im Frühling, wenn große Mengen freigesetzt werden, tragen sie zur Eisbildung in Wolken bei,  
2065. Wie Bakterien aktiv „passive“ Physik nutzen, um Biofilme zu bilden  
Wenn wir an Bakterien denken, dann stellen wir uns vielleicht einzelne Zellen vor, die in einer Flüssigkeit schwimmen. Tatsächlich sozialisieren sich bakterielle Zellen jedoch häufig, ähnlich wie  
2066. Wie ein fehlgeleitetes Immunsystem Gelenkentzündungen nach einem Zeckenstich aufrechterhält  
Ein Team aus der Kinderklinik des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) zeigt, wie bestimmte Zellen unseres Immunsystems zuerst die durch einen Zeckenstich ausgelöste Borrelien-Infektion bekämpfen und  
2067. Braunes Fett: Wie Zellen Wärme erzeugen und dabei Fett verbrennen  
Braune Adipozyten, spezielle Fettzellen, helfen die Körpertemperatur aufrechtzuerhalten und wandeln dafür kalorienreiche Nährstoffe in Wärme um. Das schützt vor Übergewicht und  
2068. Die Evolution des Großen Pandas begann als Allesfresser  
Die einzige Bärenart aus der etwa 11,5 Millionen Jahre alten Fundstelle Hammerschmiede im Allgäu war ein Verwandter des Großen Pandas, seine Ernährung ähnelte jedoch eher der pflanzlich-tierischen  
2069. Wie Lücken im Kronendach das Mikroklima und die Bodenaktivität beeinflussen  
Lücken im Kronendach eines Auenmischwalds haben direkten Einfluss auf die Temperatur und Feuchtigkeit im Waldboden, zeigen jedoch nur geringe Auswirkungen auf die Bodenaktivität. Zu diesem Ergebnis  
2070. Mitochondrien in Bewegung: interzellulärer Mitochondrientransfer stärkt Krebsimmuntherapien  
Eine innovative Plattform für den Mitochondrientransfer hat internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Luca Gattinoni vom Leibniz-Institut für Immuntherapie (LIT) entwickelt, um CD8+  
2071. Nach dem Schlucken kommt das Hochgefühl  
Fliegenlarven verfügen in ihrer Speiseröhre über spezielle Sensoren. Diese schlagen an, sobald die Tiere etwas verschluckt haben. Wenn es sich dabei um Nahrung handelte, führt das im Gehirn zur  
2072. Erst fokussieren, dann fliehen  
Forschende des Exzellenzclusters „Kollektives Verhalten“ der Universität Konstanz haben herausgefunden, wann Tauben ein Raubtier scharf erkennen und in welchem Moment sie die Flucht ergreifen. Bei  
2073. BioRescue entwickelt Tool für ethische Bewertung des Einsatzes von Biobanken im Artenschutz  
Angesichts des dramatischen globalen Artensterbens werden immer mehr Biobanken eingerichtet, um mithilfe von Gewebeproben genetische Vielfalt zu sichern und wiederherzustellen. Konserviertes Gewebe  
2074. Energie zu Vitamin: Mikroben produzieren Folsäure aus einfachen Grundzutaten  
Man nehme Kohlendioxid, Wasserstoff und Sauerstoff sowie Strom aus erneuerbaren Quellen – mehr brauchen ein Bakterium und die Bäckerhefe kaum, um in einem ausgeklügelten Bioreaktor-System im Labor  
2075. Ein Durchbruch in der Fruchtfliegengenetik durch die Nutzung von Mutationen  
Eine bahnbrechende Technik, TF-High-Evolutionary (TF-HighEvo), ermöglicht eine groß angelegte Bewertung von de-novo-Mutationen in mehrzelligen Organismen Diese Methode, die in Zusammenarbeit mit  
2076. Ein Besuch in der Werkstatt der Chloroplasten  
Die Fotosynthese läuft täglich in jedem kleinen grünen Blatt vor unseren Augen ab – dennoch sind die Details des komplexen Ablaufs noch nicht komplett enträtselt. Ein Forschungsteam der  
2077. Alte Pflanzensammlungen sorgen für neue Erkenntnisse  
Das Insektensterben stellt die Wissenschaft vor Rätsel. Es gibt zwar einige Thesen, aber wenig Belege. Die eDNA-Methode der Universität Trier und Herbarien können neue Erklärungen liefern. Herbarien  
2078. Tödlich für Mensch und Tier: Studie liefert neues Wissen zur Verbreitung des Bornavirus  
COVID-19 ist die mit Abstand bekannteste Zoonose der letzten Jahrzehnte – aber nur eine von vielen. Das Borna Disease Virus 1 (BoDV-1) ist ebenfalls ein vom Tier auf den Menschen überspringendes  
2079. Forschende simulieren mit KI visuelles System im Gehirn der Fruchtfliege  
Informationen im Gehirn werden über elektrische Signale zwischen spezialisierten Zellen, den Neuronen, übertragen. Große Netzwerke solcher Neuronen steuern Wahrnehmungen, Verhalten und Kognition. Die