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Zukunft Biowissenschaften gemeinsam gestalten! 

Als VBIO sind wir überzeugt: Die Biowissenschaften liefern wichtige Beiträge, um Zukunftsprobleme zu erforschen und Lösungsansätze zu entwickeln.

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7765 Treffer:
100. Pflanzen schalten bei Starklicht sofort um  
Pflanzen reagieren auf grelles Sonnenlicht nicht erst nach Stunden, sondern innerhalb weniger Minuten. Forschende der Universität Bielefeld und der Australian National University haben einen neuen  
101. Phytoplankton wendet das Zwiebelschalen-Prinzip an  
Mikroalgen setzen Stoffe frei, die von Bakterien aufgenommen und verwertet werden können. Bisherige Modelle gingen davon aus, dass sich diese Substanzen in Wasser stets von selbst verteilen. Nun  
102. Gene folgen präzisen Schaltregeln  
Im Zellkern müssen Gene präzise an- und ausgeschaltet werden, um biologische Prozesse zu steuern. Erste Modelle zur Genregulierung haben Forschende bereits in den 1960er-Jahren entworfen. Doch  
103. Nationale Forschungsdateninfrastruktur: DFG begrüßt Entscheidungen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz  
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) begrüßt die Entscheidungen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Nach  
104. Das Gehirn blinder Menschen reorganisiert sich anders als bisher angenommen  
Wie entwickelt sich das Gehirn eines Menschen, der noch nie gesehen hat? Mithilfe modernster bildgebender Verfahren untersuchte ein polnisch-deutsches Forscher*innen-Team vom Institut für Psychologie  
105. Unterschätzte Wirkung von Temperaturschwankungen: Wie der Klimawandel Mikroalgen im Inneren umbaut  
Forschende belegen erstmals, dass die Mikroalge Chlamydomonas reinhardtii schon bei moderaten Temperaturveränderungen die Aktivität von rund einem Drittel ihrer proteinkodierenden Gene verändert. Die  
106. Bakterien überführen Uran in stabile chemische Verbindung: Reduzierung des Gefährdungspotentials für Mensch und Umwelt  
Forschende konnten erstmals zeigen, dass Bakterien in der Lage sind, in Wasser gelöstes Uran in eine stabile chemische Verbindung zu überführen, wenn ihnen als Nahrungsquelle Glycerin zur Verfügung  
107. Wenn Arten fliehen müssen – Vorhersagemodelle unterschätzen klimawandelbedingte Aussterberisiken  
Der Klimawandel bedroht viele Tier- und Pflanzenarten nicht nur, wenn aufgrund klimatischer Veränderungen ihre Lebensräume verschwinden, sondern auch dann, wenn sie sich „nur“ verlagern. Ein  
108. SARS-CoV-2: Neue Hinweise auf mögliche Ursachen von Long-COVID-Fatigue  
Warum empfinden manche Menschen noch lange nach einer COVID-19-Erkrankung starke Erschöpfung? Eine bevölkerungsbasierte Beobachtungstudie mit 750 Erwachsenen zeigt, dass ein kleiner Teil der  
109. Energieschub für künstliche Zellen  
Forschende haben eine „synthetisch-biologische Batterie“ entwickelt, die die Abhängigkeit synthetischer Stoffwechselwege von externen Energiequellen verringert. In Kombination mit einem  
110. Klimawandel verändert Hitzeschutz von Amazonas-Bäumen und damit die Atmosphärenchemie  
Eine aktuelle Studie zeigt, dass Bäume im zentralen Amazonas-Regenwald auf Klimastress mit erhöhten Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen reagieren, die die Chemie der Atmosphäre  
111. Dynamic Population Breeding verbessert die Haltung des Türkisen Prachtgrundkärpflings  
Der Türkise Prachtgrundkärpfling (N. furzeri) ist aufgrund seiner kurzen Lebensspanne ein wichtiger Modellorganismus in der Alternsforschung. Seine Haltung und Zucht stellen Forschungseinrichtungen  
112. Globaler Wandel dezimiert das biokulturelle Erbe Amazoniens stärker als vermutet  
Im Amazonas-Gebiet, dem wichtigsten Ökosystem der Erde, leben über 400 indigene Gesellschaften, die Tausende von Pflanzen des Regenwaldes nutzen. Ihre Kenntnisse der Flora geben sie vorwiegend  
113. Gendatenbanken als Schlüssel für den globalen Vorteilsausgleich: Neuer Leitfaden in Nature Scientific Data erschienen  
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Abteilung Science Policy und Internationalisation des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen hat einen  
114. Die Sprache des Spiels: Hyänen deeskalieren mit Mimik und Stimme  
In populären Filmen und Geschichten werden Hyänen meist lediglich als Jäger und Aasfresser dargestellt, jedoch verbringen sie in der Realität durchaus viel Zeit mit Spielen und Raufen. Eine neue  
115. Neue CRISPR-Methode macht die Proteinproduktion in Zellen steuerbar  
TAPIR erhöht die Proteinproduktion gezielt – mit neuen Erkenntnissen zur Stammzellbiologie und zu krankheitsrelevanten Prozessen.  Wie schnell eine Zelle Proteine herstellt, entscheidet  
116. Wie Stürme und Insektenbefall die Lebensräume für Wisent, Elch und Rothirsch verbessern  
Eine neue Studie belegt, dass sich die zunehmenden Störungen von Wäldern, beispielsweise durch Stürme, Insektenbefall oder Holzernte, positiv auf große Pflanzenfresser auswirken. Eine in der  
117. Neue Verpackung für Genkorrektur bei Eisenspeicherkrankheit  
Die erblich bedingte primäre Hämochromatose beruht auf einem einzelnen falschen Baustein in einem Gen. Das führt zu einer Eisenüberladung mit teils schwerwiegenden Folgen für Organe und Gelenke. In  
118. Visuelle Rosinen: Wie das Gehirn die Blickrichtung steuert  
Warum fixieren manche Menschen in einem Bild sofort Gesichter, während andere eher auf Textelemente achten? Eine neue Studie zeigt, dass unser Blickverhalten kein Zufall ist: Die Augen richten sich  
119. Klimaoszillationen prägen natürliche Rückzugsräume von Korallen im sich erwärmenden Ozean  
Neue Studie zeigt: Natürliche Kühlung von Korallenriffen ist nicht konstant, sondern abhängig von großräumigen tropischen Klimamustern  Warum überstehen manche Korallenriffe marine Hitzewellen  
120. Warum Europas Bäume sterben  
In Europa sterben Bäume zunehmend verfrüht ab. Eine neue Studie über französische Wälder zeigt nun: Nicht nur Trockenheit, sondern auch ungewöhnlich warme oder feuchte Frühlinge erhöhen das Risiko –  
121. Polyomaviren: neue Ansatzpunkte für Schutz und Therapie  
Bei Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem kann das JC-Polyomavirus eine bisher nicht behandelbare, meist tödlich verlaufende Gehirnerkrankung auslösen. Nun hat ein internationales  
122. Wie brachte Hannibal seine Elefanten über die Alpen?  
Die Untersuchung eröffnet einen neuen Blick auf einen der berühmtesten Feldzüge der Geschichte: Hannibals Alpenüberquerung im Jahr 218 v. Chr. mit einer Armee von rund 40.000 Soldaten, 7.000 Pferden  
123. Wissenschaftsrat: Kritisches Denken lässt sich nicht an eine KI delegieren  
Der Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz eröffnet Hochschulen weitreichende Möglichkeiten, Lehre und Studium weiterzuentwickeln. Der Zugang zu Wissensinhalten kann verbessert werden.  
124. Größeres Gehirn, kleineres Gesicht: Menschliche Evolution verlief anders als gedacht  
Eine aktuelle Studie legt nahe, dass zwei der bekanntesten Trends der menschlichen Evolution – das Wachstum des Gehirns sowie die Verkleinerung von Gesicht und Kiefer – möglicherweise weit weniger  
125. Wie die Freiheit der Wissenschaften bedroht wird – und wie ihre Resilienz aktiv gestärkt werden kann  
Die DFG-Senats-AG beschreibt in ihrem aktuellen Positionspapier Gefährdungsszenarien und formuliert Handlungsoptionen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, das Wissenschaftssystem sowie  
126. Neuer Standort für internationale Bio-Forschungsdatenbank in Frankfurt  
Eine international vernetzte Forschungsdatenbank wird künftig an der Goethe-Universität die Strukturdaten von Biomolekülen erfassen, die aus Kernspinresonanz-Untersuchungen (NMR) weltweit gewonnen  
127. Schlüsselprotein βKNL2 steuert korrekte Chromosomenverteilung bei Arabidopsis thaliana  
Ein internationales Forschungsteam hat einen Mechanismus entdeckt, der dafür sorgt, dass Pflanzenzellen ihr Erbgut, während der Zellteilung zuverlässig weitergeben. Eine Schlüsselrolle spielt dabei  
128. Mikrobielles Erbe gegen Stress  
Ein Umweltbakterium könnte bis in die nächste Generation vor den Folgen von Stress schützen. Hinweise darauf zeigten sich in einer Studie im Mausmodell von Ulmer und Frankfurter Forschenden. Die  
129. Frühlingsgefühle bei Fledermäusen?  
Bei Fledermäusen galt lange als gesichert, dass die Paarung ausschließlich im Herbst stattfindet. Eine internationale Studie liefert nun Hinweise darauf, dass diese Annahme möglicherweise nicht  
130. Künstliche Intelligenz macht versteckte Wald-Invasion sichtbar  
Forschende kartieren mit Drohnen und KI erstmals die invasive Baumart Götterbaum unter Baumkronen  Wie lässt sich eine invasive Pflanzenart im Unterwuchs eines Waldes aufspüren? Ein  
131. Verborgenes Netzwerk: Wie die Umwelt unbemerkt unsere Gesundheit beeinflusst  
Von der Luft, die wir atmen, bis zu den Lebensmitteln, die wir konsumieren, sind wir täglich Tausenden chemischen Einflüssen ausgesetzt. Doch wie sich diese auf unsere Gesundheit auswirken, ist  
132. Nachhaltige Fasern auf Brachflächen: Potenziale von Brennnesseln auf belasteten Standorten  
Wie lassen sich biobasierte Rohstoffe erzeugen, ohne mit der Nahrungsmittelproduktion um wertvolle Anbauflächen zu konkurrieren? Eine internationale Forschungsgruppe ist dieser Frage in einer  
133. Männer und Frauen lösen Schmerzen unterschiedlich auf  
Forschenden haben das Spinalganglion (DRG) bei Ratten nach einer Nervenverletzung sowie während der Schmerzrückbildung untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass die Mechanismen der Schmerzrückbildung  
134. Mechanismus der bakteriellen Signalübertragung entschlüsselt  
Bestimmte lichtempfindliche Enzyme – sogenannte Sensor-Histidinkinasen (SHKs) – geben ihr Signal über eine lichtgesteuerte Änderung von Asymmetrie weiter. In einer aktuellen Studie tragen die  
135. Wenn braune Blätter nicht Herbst bedeuten  
Aufgrund zunehmender Hitze und Dürre verfärben sich Wälder immer öfter schon vor dem normalen, herbstlichen Laubfall braun. Oft ist unklar, ob die Bäume das Laub aktiv abwerfen oder ob das  
136. Ameisen: Wer in einer Kolonie die Verletzten pflegt  
Rossameisen amputieren verletzte Beine ihrer Artgenossinnen, um Infektionen zu minimieren. Eine neue Studie zeigt: Darum kümmern sich vor allem Ameisen, die vom Innen- in den Außendienst  
137. Komplexe Nahrungsnetze stärken Ökosystem-Funktionen  
Gesunde Ökosysteme brauchen nicht nur viele Arten. Entscheidend sind die komplexen Beziehungen zwischen ihnen. Das zeigt eine internationale Studie unter Leitung der University of Waikato und des  
138. Erfolgsmodell Braunbär: 3D-Analyse enthüllt das Geheimnis ihrer Klimaresilienz  
Europäische Braunbären sind Überlebenskünstler: Die Tiere trotzen den pleistozänen Klimaschwankungen und überlebten die Wechsel von Eiszeiten und Warmzeiten bis heute. Zoologinnen gingen dieser  
139. Aktionsplan Meer – Meeresschutz für Mensch und Natur  
Das Bundesumweltministerium hat heute erste Eckpunkte für einen Aktionsplan Meer vorgelegt. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen gegen Geisternetze im Meer, in denen sich sonst Meereslebewesen  
140. Der Insektentaschenrechner: Wie drastisch sich Mähen auswirkt  
Wie viele Insekten und Spinnen leben in einem Quadratmeter Wiese? Welchen Einfluss haben Menschen auf diese Vielfalt in gemähten Wiesen, Rasenflächen und Straßenrandstreifen? Diese Fragen beantwortet  
141. Hoffnung bei Huntington  
Ein experimenteller Wirkstoff lindert die Symptome der Huntington-Krankheit in Mausmodellen und kann die Lebensspanne der Tiere verlängern. Ob sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen,  
142. Wetterextreme im Regenwald mindern wichtige Rückkopplung zwischen Boden und Luft  
Extreme Dürren und Hitze verringern die Isopren-Aufnahmefähigkeit des Bodens im Amazonas-Regenwald um den Faktor vier. Gleichzeitig führen sie zu höheren Konzentrationen des Stoffs über den Bäumen.  
143. Neue Studie entschlüsselt Monsunantrieb auf jahreszeitlicher Ebene  
Hochauflösende Sedimentanalysen aus dem Arabischen Meer zeigen erstmals, dass Sommer- und Wintermonsun unterschiedlich auf globale Klimaveränderungen reagieren. Die Studie, erschienen im Fachjournal  
144. Klimawandel lässt Meerestiere schrumpfen  
Ob Muscheln, Krebse oder Fische: Meerestiere reagieren seit Hunderten Millionen Jahren auf Umweltkrisen mit einem Rückgang ihrer Körpergröße. Eine neue Studie zeigt nun, dass dieser sogenannte  
145. Der Mensch war nicht immer schlecht für die Artenvielfalt – im Gegenteil  
Jahrtausende lang hat der Mensch mit landwirtschaftlicher Nutzung die Pflanzenvielfalt nicht verringert, sondern erhöht. Das haben Forschende der Universität Basel für die letzten 7000 Jahre  
146. Neue Genom-Analyse aus Blutplasma verbessert Diagnostik schwerer Infektionen  
Schwere bakterielle Infektionen müssen schnell erkannt und gezielt behandelt werden. Doch eine bereits begonnene Antibiotikatherapie erschwert oft den Nachweis der Erreger. Forschende des  
147. Wie Proteine in Zellmembranen eingebaut werden  
Forschende die komplexen biochemischen Prozesse analysiert, wie Bakterien in ihre Zellmembran Proteine einbauen. In einer aktuellen Studie erläutern sie, dass – im Gegensatz zu bisherigen Annahmen –  
148. Spinnen profitieren von scheinbar einförmigen Wäldern  
In der Ökologie gilt das Prinzip: Je unterschiedlicher und heterogener ein Habitat gestaltet ist, desto mehr unterschiedlichen Arten bietet es einen Lebensraum. Um die Artenvielfalt in Wäldern zu  
149. Wie Hautzellen Stress erkennen: Aktivierungsort eines wichtigen Immunrezeptors entdeckt  
Fetttröpfchen in den Hautzellen dienen als Schaltstelle: Der wichtige Immunrezeptor NLRP10 wird bei Zellstress an sogenannten Lipid Droplets aktiviert, kleinen Fetttröpfchen innerhalb der Zelle.  
150. Pflanzenvielfalt in Europa: Warum mehr Pflanzenarten kein Grund zur Entwarnung sind  
In vielen Ökosystemen Europas ist die Zahl der Pflanzenarten in den vergangenen 100 Jahren eher gewachsen als gesunken. Das ist allerdings keine gute Nachricht: Dieser lokale Zuwachs kommt vor allem  
151. Neues WBGU-Teilgutachten: "Umwelt prägt Sicherheit"  
Die aktuelle Hitzewelle verdeutlicht einmal mehr: Globale Umweltveränderungen wie der Klimawandel, aber auch der Verlust der Biodiversität und die weltweite Verschmutzung sind Sicherheitsrisiken. Sie  
152. Genetischer Defekt beeinflusst Wirkung von Krebsmedikamenten bei Leukämie  
Das sogenannte Philadelphia-Chromosom ist ein typisches Erkennungsmerkmal für verschiedene Formen von Leukämie. Forschende konstruierten den Genfehler in kultivierten menschlichen Leukämie-Zellen und  
153. Das Winterklima zur Vorhersage von Sommerdürre? Wie die NOA die Wasserverfügbarkeit in Mitteleuropa beeinflusst  
Eine neue Studie zeigt, dass die winterliche Nordatlantische Oszillation (NAO) die Entwicklung von Sommerdürren im folgenden Jahr in Mitteleuropa maßgeblich beeinflusst. Diese  
154. Wie wir Farben sehen  
Das menschliche Auge ist in der Lage, Hunderte von Farbtönen voneinander zu unterscheiden. Das gelingt ihm mit nur drei verschiedenen Photopigmenten: den sogenannten Farb-Opsinen, die in den  
155. Die Umgebung bestimmt, wie sich das Auge entwickelt  
Die Umgebung, in der Tiere aufwachsen, beeinflusst ihre körperliche Entwicklung und ihr späteres Verhalten. Wie deutlich dieser Einfluss ist, haben Forschende nun in einer Virtual Reality-Studie mit  
156. Spermidin könnte den Impfschutz im Alter erhöhen  
Mit steigendem Alter wird unser Immunsystem schwächer. Seine Reaktionen auf Infektionen und Impfstoffe lassen zunehmend nach. Dieser Immunoseneszenz genannte Prozess trägt dazu bei, dass ältere  
157. Natürliche Schutzschilde gegen Quecksilber  
Meeresschwämme könnten eine wichtige, bislang unterschätzte Rolle im Kampf gegen die Belastung mariner Nahrungsketten mit Methylquecksilber spielen. Forschende haben in einer neuen Modellstudie  
158. Und jetzt alle: Atmen! Arapaima – die Giganten des Amazonas – holen synchron Luft  
Es gibt Fische, die schwimmen synchron. Und es gibt solche, die atmen im Gleichklang, wie eine aktuelle Studie zeigt. Hunderte junger Arapaima synchronisieren das Luftschnappen an der  
159. Die Wächter der Antikörperantwort im Fokus  
Damit das Immunsystem Krankheitserreger wirksam bekämpfen kann, müssen Antikörperreaktionen präzise gesteuert werden. Eine Schlüsselrolle spielen dabei sogenannte follikuläre regulatorische T-Zellen  
160. Hitzestress: Pflanzen lösen mit Fingern Notprogramme aus  
Forschende haben herausgefunden, wie Pflanzenzellen auf Stress reagieren. Wird ihre Energieversorgung durch Hitze, Trockenheit oder salzige Böden gestört, bilden die Chloroplasten – die Kraftwerke  
161. Neandertaler in Nordwesteuropa im Fokus  
Eine neue genetische Studie liefert das bislang detaillierteste Bild der Vielfalt später Neandertaler in Nordwesteuropa. Ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden des  
162. Viren unter Stress: Wie Virushüllen sich beim Austrocknen verformen  
Wenn Viren in winzigen Tröpfchen durch die Luft transportiert werden, können sie schnell austrocknen. Dennoch bleiben viele Viren nach ihrer Rehydrierung infektiös – ein Phänomen, das noch nicht  
163. Umwelt-DNA macht globale Veränderungen der Fischvielfalt sichtbar  
Eine weltweite Analyse der Artenvielfalt von Fischen anhand von Umwelt-DNA (eDNA) zeigt, wie Mensch und Klima die Biodiversität in Flussökosystemen beeinflussen. Während in warmen Klimazonen die  
164. CleanFinder: browserbasiertes Tool zur Analyse von Genom-Editierungen verfügbar  
Forschende des IUF – Leibniz-Instituts für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf veröffentlichen eine offene, datenschutzfreundliche Plattform, die CRISPR-, Base- und Prime-Editing-Ergebnisse  
165. Aussterben im Stillen: Verlust der genetischen Vielfalt  
Genetische Vielfalt ist entscheidend für das Überleben von Arten: Sie stärkt Anpassungsfähigkeit, Widerstandskraft und langfristige Stabilität von Populationen. Ein internationales Forschungsteam hat  
166. Fressen Hyänen Nutztiere und bedrohte Nashörner?  
Für den Artenschutz und den Umgang mit Mensch-Wildtier-Konflikten ist von großem Interesse, welche Tierarten von Raubtieren verzehrt werden. Forschende des Ngorongoro-Hyänen-Projekts des  
167. Wildtiere in Tschernobyl ändern ihr Verhalten während russischer Besetzung  
Ein internationales Forschungsteam hat erstmals untersucht, wie sich ein bewaffneter Konflikt auf das Verhalten von Wildtieren auswirkt. Mithilfe von Kamerafallen haben die Forschenden dokumentiert,  
168. Algorithmen für den Artenschutz: Neues KI-Instrument erkennt Wildtiere in Echtzeit an ihrem einmaligen Muster  
Das Muster verrät das Individuum: Der neuartige KI-Algorithmus „RAPID“ liefert der Forschung ein neues Werkzeug für die Wiedererkennung von Jaguaren, Zebras oder Giraffen in Echtzeit. Forschende  
169. Konvergente Evolution von Mechanismen der räumlichen Navigation  
Forschende zeigen in einer aktuellen Studie, dass Zebrafische und Fruchtfliegen über denselben internen Kompass-Mechanismus verfügen.  Selbst in der Dunkelheit bleibt der räumliche  
170. Die Spinne mit dem Katapultnetz  
Eine australische Spinne hat eine Jagdtechnik entwickelt, die selbst unter Tieren ihresgleichen sucht. Sie nutzt die Aggression ihrer Beute als Auslöser für eine Hochleistungsfalle – und schießt  
171. „Schleuse“ für sperrige Fracht: Neue Details zum Transport von großen Proteinen durch Membranen  
Wie große Proteine Membranen in Zellen passieren können, ohne diese zu zerstören, zählt zu den großen offenen Fragen der Zellbiologie. Mithilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie (Kryo-EM) ist es  
172. RNA-basierter Pflanzenschutz: Große Chancen – und große Hürden  
Pflanzenviren verursachen weltweit Ernteverluste in Milliardenhöhe und stellen insbesondere für Gemüse-, Obst- und Spezialkulturen eine wachsende Herausforderung dar. Große Hoffnungen ruhen daher auf  
173. Über­ra­schen­de Rol­le im Stick­stoff­kreis­lauf: Sym­bio­sen in Schwei­zer Seen  
Denitrifizierung ist ein wichtiger Teil des Stickstoffkreislaufs. Dabei wandeln Mikroorganismen Nitrat um, zunächst in andere Stickstoffverbindungen und letzendlich in gasförmigen Stickstoff, der in  
174. Wie RSV die Immunabwehr in Atemwegszellen manipuliert  
Das respiratorische Synzytial-Virus (RSV) kann schwere Erkrankungen der unteren Atemwege verursachen, insbesondere bei Neugeborenen und bei älteren Menschen. Wie es das Virus schafft, der Immunabwehr  
175. Waren Neandertaler wirklich so anders als wir?  
Neue Fossilienfunde zeigen: Die frühkindliche Entwicklung verlief erstaunlich ähnlich wie beim modernen Menschen  Waren Neandertaler von Anfang an grundlegend anders als wir modernen Menschen?  
176. KI und de novo generierte Gene und Proteine  
Kommentar der ZKBS zu den Herausforderungen von mittels künstlicher Intelligenz (KI) de novo generierten Nukleinsäureabschnitten und Proteinen bei der Bewertung gentechnischer Arbeiten Die Zentrale  
177. Kornblume und Feldlerche geraten aus dem Blick: Jüngere Erwachsene kennen deutlich weniger typische Arten ihrer Umgebung  
Viele junge Erwachsene kennen bekannte Arten wie Löwenzahn oder Spatzen. Deutlich weniger bekannt sind dagegen Pflanzen und Vögel, die typisch für Felder, Wiesen und andere Agrarlebensräume sind. Das  
178. Pflanzenhormone sind fester Bestandteil der Säugetier-Physiologie  
Zytokinine, eine Klasse von Pflanzenhormonen, kommen auch im Körper von Menschen und anderen Säugetieren vor. Eine kürzlich an der Universität Würzburg durchgeführte Studie zeigt, dass diese  
179. Was wir über marine Hitzewellen in der Arktis wissen  
Marine Hitzewellen setzen den Weltmeeren und ihren Ökosystemen immer mehr zu. Verstärkt durch die zunehmende Erderhitzung kommen diese immer häufiger vor und dauern gleichzeitig immer länger. Auch  
180. Ölpalme, Kokos und Soja sind für mehr Artensterben verantwortlich als gedacht  
Ölpflanzen verursachen einen Verlust von rund 1,5 Prozent der Tier- und Pflanzenarten. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Der durch Ölpflanzen verursachte Biodiversitätsverlust hat demnach  
181. Pflanzliche Allergene: Gebundene Fettmoleküle verstärken die Immunreaktion  
Warum reagieren manche Menschen deutlich stärker auf pflanzliche Lebensmittel als andere? Eine neue Studie, die nun im Fachjournal Scientific Reports veröffentlicht wurde, zeigt, dass nicht nur die  
182. Mini-Labor zeigt, wie Immunzellen Krebszellen angreifen  
Immuntherapien sind eine vielversprechende Methode im Kampf gegen Krebs. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben nun das Lab-on-a-Chip-System CellTrap entwickelt. Es ermöglicht,  
183. Epigenetik-Medikamente könnten Blutgefässe bei Adipositas und Diabetes schützen  
Menschen mit Adipositas und Typ-2-Diabetes haben ein hohes Risiko für Gefässschäden. Dies hängt nicht nur von den Genen einer Person ab, sondern auch, wie diese «gelesen» werden. Ein von der  
184. Restless-Legs-Syndrom – neue Erkenntnisse vom Zebrafisch  
Unruhige Beine, schlaflose Nächte: Das Restless-Legs-Syndrom ist eine häufige, aber immer noch rätselhafte Schlafstörung. Ein Team der Universität Basel konnte nun im Zebrafisch zeigen, dass das  
185. FGF21 hilft Zellen, Proteinfaltungsstress zu bewältigen  
FGF21 ist in Fachkreisen vor allem als Stoffwechselhormon bekannt. Eine neue Studie von Forschenden bei Helmholtz Munich und der Ludwig-Maximilians-Universität hat nun einen bislang unbekannten  
186. Der genetische Bauplan für den dreidimensionalen Körper  
Damit Embryonen von Wirbeltieren die Körperachsen ausbilden können, benötigen sie ein sogenanntes embryonales Signalzentrum. Diese Zellgruppe liefert die Anweisungen, die festlegen, wo oben und  
187. Wie Meeresboden-Pilze im marinen Kohlenstoffkreislauf eine wichtige Rolle spielen  
Arktische Fjorde gehören zu den effektivsten natürlichen Systemen zur Aufnahme und dauerhaften Einlagerung von Kohlenstoff. Da sich die Arktis jedoch etwa viermal schneller erwärmt als der globale  
188. Warum Bodenpilze für Klima, Ernährung und Gesundheit wichtig sind  
Pilze im Boden zählen zu den wichtigsten, zugleich aber häufig wenig beachteten Organismen unter der Erdoberfläche. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Bodenpilze eine Schlüsselrolle für die Stabilität  
189. Live-Beobachtung lebender Zellen löst Rätsel der bakteriellen Zellteilung  
Ein Forschungsteam klärt mit innovativer Kombination aus biochemischen Experimenten und höchstauflösender Mikroskopie die lange unbeantwortete Frage auf, wie das Bakterium B. subtilis seine  
190. Können Goffinkakadus lernen, dass etwas nicht mehr funktioniert?  
Für Menschen ist der Tod von Kultur, Emotion, Ritual und Sprache umgeben. Die Frage lässt sich jedoch auch viel grundlegender formulieren: Was müsste ein Tier verstehen, um zu erkennen, dass jemand  
191. Wie Krankheitserreger den Stoffwechsel menschlicher Zellen für sich nutzen  
Ein Forschungsteam hat einen neuen Mechanismus entdeckt, mit dem bakterielle Krankheitserreger ihre Aktivität an den Stoffwechsel infizierter Wirtszellen anpassen. Bakterien koppeln ihren Angriff an  
192. Löchrige künstliche Zellen: Selektiv steuerbare, durchlässige Membran erlaubt vielfältigen Einsatz  
Künstlich im Labor hergestellte Zellen bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Bislang waren ihre Membranen jedoch – anders als bei realen Zellen – kaum durchlässig. Forschende haben nun eine neue  
193. Wie wird man klein? Neue Studie enthüllt unterschiedliche Wachstumsstrategien bei Dimetrodon  
Der ikonische Segelrückenräuber Dimetrodon gilt als eines der bekanntesten Tiere des frühen Perms – lange bevor Dinosaurier die Erde dominierten. Die meisten bekannten Arten dieses frühen Verwandten  
194. KI entschlüsselt die Sprache der Gene: Neuer Blick in die „Steuerzentrale“ der Pflanzen  
Ein internationales Forschungsteam hat mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) ein Modell entwickelt, das vorhersagt, an welchen Stellen regulatorische Proteine an die pflanzliche DNA andocken, um  
195. Unsichtbare chemische Landschaften prägen das Leben  
Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen kommunizieren ständig über chemische Signale. Forschende beschreiben jetzt erstmals umfassend, wie chemische Signale vieler Organismen zu dynamischen  
196. EU-Kommission beschleunigt Übergang von Stoffsicherheitsbewertungen ohne Tierversuche  
Die Europäische Kommission hat einen Fahrplan für den schrittweisen Ausstieg aus Tierversuchen für Stoffsicherheitsbewertungen vorgelegt, in dem klare und greifbare Schritte festgelegt sind, um den  
197. Sonnenschutz einer Alge liefert Hinweise auf Evolution der Landpflanzen  
Als die ersten Pflanzen vor über 500 Millionen Jahren ihren Lebensraum im Wasser verließen und an Land siedelten, waren sie völlig neuen Gefahren ausgesetzt, wie Trockenheit, wechselhaften  
198. Wenn die Karte ein Update braucht – Wie das Gehirn auf vertrauten Routen neue Informationen legt  
Jedes Mal, wenn wir uns durch eine vertraute Umgebung bewegen, greift der Hippocampus auf eine detaillierte räumliche Repräsentation zurück, gleich einer Karte, die durch wiederholte Erfahrung