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Forschungsausschuss gibt Studie zu Auswirkungen von ChatGPT auf Bildung und Forschung in Auftrag

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Der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages hat eine Studie zu den Auswirkungen von ChatGPT auf Bildung und Forschung in Auftrag gegeben. Um die Chancen und Risiken der immer größer und komplexer werdenden Computermodelle auf einer wissenschaftlichen Grundlage bewerten zu können, greifen die Abgeordneten auf die Expertise des Büros für Technikfolgen-Abschätzung (TAB) beim Deutschen Bundestag zurück.

Das TAB wird in den nächsten Wochen technologische Entwicklungstrends, mögliche Anwendungsszenarien und Auswirkungen der Nutzung von ChatGPT und verwandten, sprachverarbeitenden Systemen in den verschiedenen Bereichen des Bildungs- und Wissenschaftssystems untersuchen. „Wir brauchen einen umfassenden Überblick über die technischen, ethischen und sozialen Auswirkungen von ChatGPT auf Bildung und Wissenschaft“, sagt Kai Gehring (Grüne), Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. „Auf der Grundlage des gebündelten Faktenwissens der TAB-Studie werden wir im Bundestag diskutieren, welche Konsequenzen wir in der Bildungs- und Forschungspolitik ziehen müssen – von der Schule über die Wissenschaft bis hin zum Weiterbildungssektor.“

Das Büro für Technikfolgenabschätzung wird vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betrieben. Es berät das Parlament bei forschungs- und technologiepolitischen Fragen und liefert Analysen und Gutachten. Im April 2023 wird der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung auf dieser Grundlage in einer öffentlichen Sitzung gemeinsam mit Fachleuten über ChatGPT und mögliche Auswirkungen der neuen sprachverarbeitenden KI-Systeme beraten.

Deutscher Bundestag

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