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Forschende fordern Reformen im Publikationswesen

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Bild Pixabay

Unter dem Titel „Reform des wissenschaftlichen Publizierens: die Stockholmer Erklärung“ haben knapp dreißig Forschende am 5. November 2025 neue Qualitätsstandards für akademisches Publizieren gefordert. Die Erklärung geht auf eine Konferenz an der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm im Sommer zurück.

Hintergrund ist die wachsende Zahl minderwertiger und betrügerischer Arbeiten, die durch KI‑generierte Texte, sogenannte Paper Mills und unseriöse Open‑Access‑Journale veröffentlicht werden.

Die Teilnehmenden sehen dringenden Handlungsbedarf und empfehlen Maßnahmen zur Stärkung des Diamond Open Access, zur Anpassung von Anreizsystemen mit Fokus auf Qualität statt Quantität sowie unabhängige Kontrollmechanismen zur Aufdeckung von Betrug.

Initiiert wurde die Erklärung von Professor Bernhard Sabel (Otto‑von‑Guericke‑Universität Magdeburg, Gründer der Berliner Sciii gGmbH) und Professor Dan Larhammar (Universität Uppsala, ehemaliger Präsident der Akademie).

Zur Publikation:

Sabel Bernhard and Larhammar Dan: Reformation of science publishing: the Stockholm DeclarationR. Soc. Open Sci.12251805, 2025, http://doi.org/10.1098/rsos.251805

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