VBIO

Gemeinsam für die Biowissenschaften

Werden Sie Mitglied im VBIO und machen Sie mit!

Forschungsausschuss gibt Studie zu Auswirkungen von ChatGPT auf Bildung und Forschung in Auftrag

pixabayCC0

Der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages hat eine Studie zu den Auswirkungen von ChatGPT auf Bildung und Forschung in Auftrag gegeben. Um die Chancen und Risiken der immer größer und komplexer werdenden Computermodelle auf einer wissenschaftlichen Grundlage bewerten zu können, greifen die Abgeordneten auf die Expertise des Büros für Technikfolgen-Abschätzung (TAB) beim Deutschen Bundestag zurück.

Das TAB wird in den nächsten Wochen technologische Entwicklungstrends, mögliche Anwendungsszenarien und Auswirkungen der Nutzung von ChatGPT und verwandten, sprachverarbeitenden Systemen in den verschiedenen Bereichen des Bildungs- und Wissenschaftssystems untersuchen. „Wir brauchen einen umfassenden Überblick über die technischen, ethischen und sozialen Auswirkungen von ChatGPT auf Bildung und Wissenschaft“, sagt Kai Gehring (Grüne), Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. „Auf der Grundlage des gebündelten Faktenwissens der TAB-Studie werden wir im Bundestag diskutieren, welche Konsequenzen wir in der Bildungs- und Forschungspolitik ziehen müssen – von der Schule über die Wissenschaft bis hin zum Weiterbildungssektor.“

Das Büro für Technikfolgenabschätzung wird vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) betrieben. Es berät das Parlament bei forschungs- und technologiepolitischen Fragen und liefert Analysen und Gutachten. Im April 2023 wird der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung auf dieser Grundlage in einer öffentlichen Sitzung gemeinsam mit Fachleuten über ChatGPT und mögliche Auswirkungen der neuen sprachverarbeitenden KI-Systeme beraten.

Deutscher Bundestag

weitere VBIO News
Der Segelfalter (Iphiclides podalirius)

Klimawandel führt zu globalen Veränderungen in der Schmetterlingsverbreitung

Weiterlesen
Dieser Kapuzineraffe knackt eine Cashewnuss mit "experimentellen Steinen". Dazu legt er die Nuss auf einen weichen Amboss und schlägt mit einem harten Hammerstein darauf.

Wilde Kapuzineraffen bevorzugen Steine, die sich beim Nüsseknacken bereits bewährt haben

Weiterlesen
Grafik: Geografische Verteilung von Brandereignissen (rot) im Verhältnis zur durch menschliche Aktivitäten beleuchteten Fläche (gelb) in der europäischen Arktis 2001–2013.

Brandhäufigkeit in der Arktis durch menschliche Aktivitäten mehr als verdoppelt

Weiterlesen