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Europas Dilemma mit genom-editierten Pflanzen: Verboten, aber nicht nachweisbar

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In der EU gelten genom-editierte Pflanzen ausnahmslos als Gentechnik. International ist die EU damit ziemlich allein. Viele Länder, allen voran die großen Agrarexporteure in Nord- und Südamerika, haben sich längst anders entschieden. Damit steht Europa vor einem Dilemma: Solche Pflanzen müssen nach Gentechnik-Recht zugelassen sein, sonst sind sie verboten - selbst als zufällige Beimischungen in Agrarimporten. Doch kontrollieren lässt sich das nicht, da geeignete Nachweisverfahren fehlen. Auch wenn gentechnik-kritische Organisationen etwas anderes behaupten: Daran wird sich so schnell nichts ändern.

Lesen Sie den ganzen Artikel unter:

www.transgen.de/forschung/2742.genome-editing-nachweisverfahren.html

Weitere Infos dazu auch vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit:

Neue Nachweismethode verspricht spezifische Detektion genom-editierter Rapslinien – was kann das Verfahren tatsächlich leisten?


Aktuell dazu auch:

Die ganze Welt nutzt CRISPR: Die Gen-Schere wird zum Standard in der Pflanzenforschung

Forschung mit der Gen-Schere CRISPR/Cas boomt - auch bei Pflanzen. Das neue Werkzeug eröffnet ungeahnte Möglichkeiten etwa im Pflanzenschutz. Über 40 Kulturpflanzenarten wurden schon mit der Gen-Schere oder anderen Verfahren des Genome Editings bearbeitet, etliche Entwicklungen sind bereits reif für den Markt. China hat dabei mit großem Abstand die Nase vorn, vor den USA. Das Julius Kühn-Institut hat nun eine aktualisierte Übersicht über den Stand der Dinge erstellt.

Der ganze Artikel unter:

www.transgen.de/aktuell/2723.publikationen-genome-editing-crispr.html

www.transgen.de

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