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Aus den Fachgesellschaften: GfG-Workshop „Auf dem Weg zur Professur“

Das Labor ist etabliert, die eigene Arbeitsgruppe aufgebaut, die Forschung läuft ... Spätestens dann überlegen viele Nachwuchsgruppenleiterinnen ind -leiter, wie sie den Sprung zur Professur schaffen können. Fragt sich nur: Wie macht man das? Was braucht es dazu, wie läuft ein Berufungsverfahren, was sind die (ungeschriebenen) Regeln? Um diese Fragen zu beantworten, hat die Gesellschaft für genetik (GfG) in Berlin den Workshop „Auf dem Weg zur Professur“ organisiert.

Vier erfahrene Hochschullehrer*innen aus GfG-Vorstand und -Beirat haben im kleinen Kreis mit sechs Gruppenleiterinnen -und -leitern diskutiert, wie man ansprechende Bewerbungsunterlagen zusammenstellt, was vom Bewerbungsvortrag und der Lehrprobe zu erwarten ist, und welche Fragen von der Berufungskommission an die Bewerber*in gerichtet werden. In lockerer und persönlicher Gesprächsatmosphäre wurden die Fragen zum Ablauf des Verfahrens geklärt und die „Dos and don’ts“ beleuchtet. Ziel war es, transparente Informationen und persönliche Erfahrungen aus dem universitären Berufungsalltag zu liefern. Nach den intensiven Diskussionen sind sowohl Teilnehmer*innen als auch Veranstalter*innen mit vielen neuen, anregenden Denkanstößen nach Hause gefahren – der Workshop hat noch lange in den Köpfen nachgewirkt.

Die durchwegs positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen, dass Informationen zu Berufungen zwar dringend gebraucht werden, aber oftmals nicht vorhanden sind. Die Teilnehmer*innen haben gesehen, wie mit einer professionellen, maßgeschneiderten Bewerbung und einer sorgfältigen Vorbereitung die Chance auf einen Erfolg erhöht werden kann.

(Ann Ehrenhofer-Murray)

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