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Agenda von der Biologie zur Innovation

Zum Stand der Entwicklung bei der Konvergenz von IT und Biologie in Deutschland hat die FDP-Fraktion eine Kleine Anfrage gestellt. Die Abgeordneten möchten gerne wissen, wie oft das Hightech-Forum tagt und wie oft davon mit der Runde der Staatssekretäre. Ferner fragen die Abgeordneten, wie sich ein möglicher Rückgang des BIP auf die Berechnung des im Rahmen der Hightech-Strategie 2025 (HTS) genannten Ausgabenziels von drei Prozent auswirken wird oder ob die Bundesregierung eine "krisenbereinigte" Fortschreibung der Entwicklung des BIP zugrunde legen wird. Auch interessiert die Fraktion, ob die Bundesregierung wie auch bei der Künstlichen Intelligenz plant, "im Rahmen der Möglichkeiten des Grundgesetzes" neue Lehrstühle mit dem Schwerpunkt Bioengineering zu fördern. Ferner fragen die Abgeordneten welche Maßnahmen die Bundesregierung für eine bessere Vernetzung der Biowissenschaften mit der Robotik und der Elektronik plant, etwa nach dem vom Hightech-Forum (HF) genannten Vorbildern aus Japan und den USA.

Da sich die "Agenda von der Biologie zur Innovation" (BIO-IT) derzeit noch in der Ausgestaltung befindet, ist eine abschließende Aussage zu den Inhalten zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/25945) auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion zu BIO-IT und zum Stand der Entwicklung bei der Konvergenz von IT und Biologie in Deutschland. Die Bioinformatik sei eine interdisziplinäre und konvergierende junge Technologie. Die Marktentwicklungen, die Ausprägung von wichtigen Akteuren und die Ausbildung nachhaltiger Wertschöpfungsketten seien unabhängig von derzeit sichtbaren, internationalen Leuchttürmen erst im Entstehen.

Gleichzeitig betont die Bundesregierung, dass die Voraussetzungen für Bio-IT-Innovationen in Deutschland in vielen Bereichen sehr gut seien. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) habe mit seinen diversen Förderangeboten, etwa im Rahmen des ERA-Netzes "ERASynBio" oder der Initiative "Nächste Generation biotechnologischer Verfahren - Biotechnologie 2020+" hierzu einen wesentlichen Beitrag geleistet. Die Entwicklung von Infrastrukturen beziehungsweise Plattformkonzepten, wie zum Beispiel sogenannte DNA-Foundries, sei eine Möglichkeit, um BioIT-relevante Disziplinen stärker miteinander zu vernetzen und damit den Wissens- und Technologietransfer weiter zu stärken. Zudem unterstütze die Bundesregierung auch die vielfältigen Möglichkeiten der Vernetzung der Biowissenschaften mit der Robotik und der Elektronik.

BMBF, hib


Antwort (19/25945) auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion zu BIO-IT und zum Stand der Entwicklung bei der Konvergenz von IT und Biologie in Deutschland.

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