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30 Millionen Euro für Forschungsdaten-Sicherung

Die Bundesregierung stellt rund 30 Millionen Euro für die Sicherung wichtiger Forschungsdatenbestände zur Verfügung. Die Fördermittel sollen über die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bereitgestellt werden und sind für „kurzfristige Maßnahmen zur Unterstützung bereits bestehender und aufgrund des Gefährdungspotentials unmittelbar zu veranlassender Datenrettungsmaßnahmen" gedacht. Dies antwortet die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die ersten Anträge würden sich aktuell in der Begutachtungsphase befinden.

Anlass dieser Maßnahme ist die Entwicklung der US-amerikanischen Forschungslandschaft, von der unter anderem auch die Lebenswissenschaften betroffen sind, heißt es in der Antwort. Mehrere zentrale und kostenfrei verfügbare medizinische Rechercheinfrastrukturen - wie die Literaturdatenbank PubMed und das Studienregister ClinicalTrials.gov - würden derzeit durch die USA finanziert. Da die uneingeschränkte Verfügbarkeit dieser wichtigen medizinischen Daten aus den USA nicht mehr als selbstverständlich angesehen werden könne, müsse neben dieser kurzfristigen Maßnahme außerdem langfristig eine europäische Datensouveränität angestrebt werden.

Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung, hib


Antwort der Bundesregierung (21/3562): Sicherung der Resilienz und Unabhängigkeit von US-amerikanischen Datenbanken für die medizinische Forschung in Deutschland und Europa

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