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Bundesregierung fördert den Schutz von Datenbeständen

Um wissenschaftlich relevante Datenbestände zu schützen, steht die Bundesregierung in engem Austausch mit der Allianz der Wissenschaftsorganisationen. Außerdem fördert sie ein breit gefächertes Netz an wissenschaftlichen Institutionen, die in der sogenannten Nationalen Forschungsdaten-Infrastruktur (NFDI) Forschungsdaten erheben, sichern und aufbereiten. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/558) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/369) hervor.

Nach Einschätzung der Bundesregierung können politische Eingriffe in wissenschaftliche Datenbestände, wie sie derzeit in den USA stattfinden, zu Informationsverlusten, Diskontinuität in der Datenerhebung und „Unsicherheiten bezüglich der Integrität vorhandener Daten“ führen. Um dies zu verhindern, könnten gefährdete Daten durch eine Spiegelung von Datenbanken gesichert werden, heißt es in der Antwort. Außerdem sei eine „Abstimmung und Koordinierung auf europäischer Ebene“ unerlässlich.

Welche Datenbestände zu sichern seien, würden die Wissenschaftsorganisationen entscheiden. Eine Vorgabe durch die Bundesregierung für die Auswahl von zu sichernden Datenbeständen gibt es laut Antwort nicht.

Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung, hib


Antwort der Bundesregierung (21/558) “Sicherung und Zugänglichmachung bedrohter wissenschaftlicher Datenbestände”

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