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Appell an Bund und Länder: Spitzenorganisationen veröffentlichen Stellungnahme zur Zukunft des Wissenschafts- und Innovationssystems

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Unter der Überschrift „Die nächste Ausbaustufe zünden“ haben 24 Spitzenorganisationen des deutschen Forschungs- und Innovationssystems – darunter auch die Leibniz-Gemeinschaft – eine gemeinsame Stellungnahme zur Zukunft des Wissenschafts- und Innovationssystems als Appell an Bund und Länder veröffentlicht.

Damit Forschung und Innovation den benötigten entscheidenden Beitrag für die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen in Medizin, Klimawandel, Digitalisierung oder Ernährung leisten können, müssen Lücken im Innovationssystem und in Entwicklungskette geschlossen werden, heißt es in der Stellungnahme. Das Beispiel der Corona-Impfstoffentwicklung hätte zwar einerseits die Exzellenz der deutschen Forschung bewiesen, aber auch gezeigt, dass wir beim Weg zur letztendlichen Anwendung zwingend auf Kompetenzen auf dem Ausland angewiesen waren.

Die Stellungnahme formuliert sechs Handlungsfelder, die aus Sicht der unterzeichnenden Organisationen und Verbände zentral für eine künftige Bundesregierung sein sollten: Forschung und Innovation müssen prioritär behandelt werden. Das Innovationssystem in Deutschland muss schneller, entschlossener und vernetzter handeln. Es geht darum, weiter neue Talente zu gewinnen und exzellente Ausstattung sicherstellen. Start-up-Förderung und Transfer sind weiter voranzutreiben. Die Digitale Transformation muss stärker vorangebracht werden. Forschung und Innovation müssen zu Kernthemen der EU gemacht werden.

(Leibniz-Gemeinschaft)


Die Stellungnahme ist im Volltext online verfügbar unter www.forschungsnetzwerk.org

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