Digitale Sequenzinformationen (DSI) sind eine wichtige Grundlage moderner Biodiversitätsforschung. Sie helfen unter anderem dabei, Arten zu identifizieren, Veränderungen biologischer Vielfalt zu untersuchen und Maßnahmen für ihren Schutz zu entwickeln.
Wie der internationale Umgang mit diesen Daten künftig gestaltet werden kann, ist Gegenstand verschiedener internationaler Verhandlungen (u. a. im Rahmen der Seerechtskonvention, der Biodiversitätskonvention oder des Saatgutvertrages).
Ein neues White Paper der Allianz für universitäre und außeruniversitäre Biodiversitätsforschung in Deutschland, in der der VBIO aktiv mitarbeitet, schlägt dafür einen pragmatischen Ansatz vor:
DSI sollten als digitales öffentliches Gut betrachtet werden, was den freien und offenen Zugang erhalten und gleichzeitig ein faires Benefit-Sharing ermöglichen kann.
Das Papier basiert auf einem Workshop der Alliance, bei dem im April Biowissenschaftler/-innen mit Vertreter/-innen aus Behörden und Rechtswissenschaften im Museum Koenig in Bonn zusammenkamen, um Lösungsansätze für den globalen Umgang mit DSI zu diskutieren.
Das White Paper basiert auf einem Workshop der Alliance, bei dem im April Biowissenschaftler/-innen mit Vertreter/-innen aus Behörden und Rechtswissenschaften im Museum Koenig in Bonn zusammenkamen, um Lösungsansätze für den globalen Umgang mit DSI zu diskutieren.
Mit Blick auf die bevorstehende UN‑Biodiversitätskonferenz COP17 in Yerevan liefert das White Paper einen hochaktuellen Beitrag zur internationalen Debatte.
(VBIO/Alliance)




