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Umfrage von NBS und DFG zur Praxis gentechnischer Arbeiten in S1/S2-Laboren

Noch bis zum 24. April 2026 läuft eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gemeinsam mit dem Netzwerk Biologische Sicherheit im VBIO initiierte bundesweite Umfrage, die sich an Projektleiter/-innen gentechnischer Anlagen der Sicherheitsstufen S1 und S2 wendet. Diese sind in ihrem Arbeitsalltag mit erheblichem dokumentarischem, organisatorischem und administrativem Aufwand konfrontiert. Die bundesweite Online-Umfrage erfasst erstmals systematisch, wie dieser Aufwand in der Praxis ausgestaltet ist und wo aus Sicht der Projektleiter/-innen Unterschiede in der Auslegung und Umsetzung des Gentechnikgesetzes und zugehöriger Verordnungen durch die zuständigen Behörden der Bundesländer bestehen.

Die Umfrage stellt Fragen zur aktuellen Praxis im Zusammenhang mit dem Betrieb gentechnischer Anlagen der Sicherheitsstufen S1 und S2 sowie der Durchführung gentechnischer Arbeiten.
Es werden Daten erhoben zum zeitlichen, organisatorischen und administrativen Aufwand für Projektleiter/-innen und zu Unterschieden bei der Interpretation der relvanten Regularien durch die zuständigen Behörden der Bundesländer. Erbeten sind auch Einschätzungen der Projektleiter/-innen, welche Anforderungen tatsächlich zur Aufrechterhaltung oder Erhöhung der Sicherheit beitragen. Gesammelt werden auch Beispiele für effiziente und bewährte Vorgehensweisen („Best Practice“).

Die Ergebnisse der Befragung bilden die Grundlage für praxisorientierte Vorschläge zur Weiterentwicklung des regulatorischen Rahmens und für den Dialog mit Behörden und Politik mit dem Ziel, eine Entbürokratisierung gentechnischer Arbeiten voranzutreiben.

Aufruf zur Teilnahme von Gentechnik-Projektleiter/-innen

Die Umfrage richtet sich ausdrücklich an Gentechnik-Projektleiterinnen und -Projektleiter (§27 GenTSV) in ganz Deutschland aus allen Bereichen (z.B. Universitäten/Hochschulen, Industrie, Forschungseinrichtungen, Start-ups im Gentechnik-Bereich), da ihre praktische Erfahrung eine zentrale Grundlage für die Bewertung bestehender Regelungen darstellt.

Die Teilnahme an der Umfrage erfolgt über einen personalisierten Zugangslink. Dieser wird aus Gründen der Zielgenauigkeit und Vertraulichkeit nicht öffentlich bereitgestellt, sondern über die jeweiligen Institutionen und benannten Multiplikatoren (z. B. Institutsleitungen oder Beauftragte für die Biologische Sicherheit) an die Projektleiter*innen weitergeleitet.

Sollten Sie als Projektleiter*in bisher keinen Zugangslink erhalten haben, wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle an Ihrer Einrichtung oder das NBS und bitten Sie um Weiterleitung des Umfragelinks.

Formales und Kontakt:

Die Umfrage wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gemeinsam mit dem Netzwerk für Biologische Sicherheit im VBIO (NBS) durchgeführt. 
Die technische Umsetzung erfolgt durch SOKO Institut GmbH, Bielefeld.
Die Beantwortung des Fragebogens ist freiwillig. Die Teilnahme kann jederzeit abgebrochen werden. Die Antworten werden vertraulich behandelt. Die Daten der Umfrage werden statistisch ausgewertet, sodass an keiner Stelle Rückschlüsse auf Personen oder Einrichtungen möglich sind.
 

Bei inhaltlichen Fragen zum Fragenbogen oder zum Zugangslink wenden Sie sich bitte an das Netzwerk für Biologische Sicherheit im VBIO (NBS) 
>>> E-Mail

(VBIO)

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