Im Mittelpunkt steht eine stärkere Kompetenzorientierung: Entscheidend ist nicht die vollständige Behandlung sämtlicher biologischer Einzelthemen, sondern das Erreichen gemeinsamer fachlicher und methodischer Qualifikationen. Neben biologischen Grundlagen bleiben praktische Fertigkeiten in Labor und Freiland, Artenkenntnis sowie wissenschaftliches Arbeiten zentrale Bestandteile des Studiums.
Neu akzentuiert werden der reflektierte Einsatz digitaler Werkzeuge und Künstlicher Intelligenz, die kritische Bewertung wissenschaftlicher Ergebnisse sowie Fragen der Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Verantwortung. Auch die unterschiedlichen Profile grundlagen- und anwendungsorientierter Studiengänge werden deutlicher berücksichtigt.
Der Fachkanon dient Hochschulen als freiwilliger Orientierungsrahmen für die Studiengangentwicklung und Qualitätssicherung, ohne ihre Freiheit bei der fachlichen Schwerpunktsetzung einzuschränken. Er kann zugleich Studieninteressierten und Arbeitgebern helfen, Qualifikationsprofile besser einzuordnen.
Die Neufassung wurde unter Federführung des VBIO gemeinsam mit den in der KBF vertretenen Fachbereichen abgestimmt und knüpft an die Fassungen von 2013 und 2021 an.
VBIO
Weitere Informationen: Fachkanon Biologie 2026 auf der KBF-Website




