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Digitale Sequenzinformationen müssen frei verfügbar bleiben

Unter der Überschrift „Digitale Sequenzinformationen als Gemeingut erhalten“ haben 350 europäische Institutionen bzw. Einzelwissenschaftler und Einzelwissenschaftlerinnen kürzlich eine Stellungnahme lanciert, an der auch der VBIO beteiligt ist.

Die Unterzeichner:innen sind besorgt, dass Einschränkungen des offenen Austausches von DSI die Grundlagenforschung behindern, Maßnahmen zum Biodiversitätsschutz beeinträchtigen und Innovationen hemmen könnten. Letzteres wäre vor allem in Hinblick auf diejenigen Forschungen und Technologien fatal, die sich mit Herausforderungen in den Bereichen Ernährungssicherheit, Gesundheit, Biodiversitätsverlust und Klimawandel befassen. Beeinträchtigungen in diesem Bereich würden den Fortschritt bei der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) untergraben.

Vor diesem Hintergrund sollten DSI offen zugänglich bleiben. Wichtig: Diese prinzipielle Offenheit schließt einen gerechten Vorteilsausgleich nicht notwendigerweise aus. Die Stellungnahme empfiehlt den politischen Entscheidungsträgern daher, multilaterale Ansätze zu verfolgen, die durch internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit ergänzt werden sollen.

(VBIO)

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