Eine Reportage des ZDF zu Tierversuchen sorgt aktuell für Diskussionen. Unter dem Titel „Geheimsache Tierversuche – Unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ suggerieren die Autoren, Tierversuche fänden im Verborgenen und außerhalb der öffentlichen Kontrolle statt. Wissenschaftler/-innen würden den Blick in ihre Labore verweigern und das Leid von Tieren generell verharmlosen.
Dieser Eindruck wird sowohl der Rechtslage als auch der aktuell schon bestehenden, stetig wachsenden Offenheit vieler Forschungseinrichtungen nicht gerecht, Darauf weist die Initiative „Tierversuche verstehen“ hin, deren Mitglied der VBIO ist.
Die Initiative listet in einer Stellungnahme verschiedeneBelege für den transparenten Umgang mit Tierversuchen auf. So haben sich über 132 Institutionen im Rahmen der „Initiative Transparente Tierversuche“ in Form einer Selbstverpflichtung dazu bekannt, über Tierversuche offener und proaktiver zu kommunizieren.
Nicht verschwiegen werden sollten auch die Rahmenbedingungen, die einer noch größeren Offenheit Schranken setzen. Denn einem Dreh in Tierversuchseinrichtungen können auch Sicherheits- und Datenschutzbestimmungen, der Schutz von Mitarbeitenden und Tieren sowie hygienische und organisatorische Vorgaben sowie versuchsbedingte Einschränkungen entgegenstehen.
Zur Stellungnahme im Wortlaut
(Tierversuche verstehen)
Tierversuche verstehen
Initiative transparente Tierversuche