seit 1980 knabbert Pac-Man in einem Videospiel viele kleine Punkte weg und auch im Newsletter geht es heute um Nahrung. Etwa bei einem „Pac‑Man‑Enzym“, das zwar nichts mit Computerspielen zu tun hat, dafür aber Polyester‑Plastik und sogar Penicillin verspeist. Das wirft neue Fragen zum mikrobiellen Plastikabbau und zur Evolution von Antibiotikaresistenzen auf und macht Hoffnung, dass Mikroorganismen sich schneller als erwartet auf den Abbau von Plastik spezialisieren könnten.
Im Meer wiederum leben Archaeen, die sich als wahre „Flexitarier“ entpuppen. Nicht im Sinne flexibler Vegetarier, sondern als Mikroben, die Ammoniak ebenso schätzen wie Aminosäuren. Damit rücken sie eine der ältesten Tier‑Mikroben‑Symbiosen der Erde in ein neues Licht.
Und dann wären da noch Hausmäuse, die zeigen, dass kluge Problemlöser nicht automatisch länger leben. Ihre Innovationsfreude hängt stark von der Qualität der Nahrung ab – und davon, wie riskant es ist, neue Wege zur Futterquelle auszuprobieren. Innovation ist eben kein Selbstläufer, sondern eine Frage der Kosten, Chancen und des richtigen Snacks zur richtigen Zeit.
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Ihr VBIO-Team aus Berlin