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VBIO NEWSLETTER
 

heute haben wir einige spannende Neuigkeiten aus der Tierwelt für Sie. Es geht darum, wie Lebewesen ihre Überlebenschancen verbessern – mal mit fürsorglicher Käferkomfortzone, mal mit Gecko‑Nanotechnologie, mal mit genetisch verankerter Hilfsbereitschaft.

Der Totengräber-Käfer Nicrophorus vespilloides demonstriert, dass elterliche Fürsorge weit mehr sein kann als Füttern. Die Käfereltern verwandeln die Kinderstube auf dem Kadaver in eine kleine Komfortzone, die den Larven nicht nur Nahrung, sondern auch eine optimierte Entwicklungsumgebung bietet. Diese elterliche Fürsorge kann über Generationen hinweg evolutionäre Veränderungen begünstigt haben. Eine behütete Kindheit mit Folgen.

Ganz anders, aber ebenso raffiniert, löst ein Gecko seine Überlebenschancen im trockenen Buschland. Seine hauchdünne Haut verliert Wasser schneller, als ihm lieb sein kann. Doch winzige Setulae – nanometergroße Härchen – helfen offenbar, Feuchtigkeit länger zu halten. Diese mikroskopische Struktur könnte ein entscheidender Vorteil sein, um in harschen Lebensräumen nicht auszutrocknen. Ein Beispiel dafür, wie evolutionäre Innovation manchmal im Nanobereich beginnt.

Wie sieht es mit der Hilfsbereitschaft von Ameisen aus: Warum retten manche ihre Nestgenossinnen, während andere ungerührt bleiben? Eine Studie an Cataglyphis niger zeigt, dass der Unterschied nicht in Körperbau oder Energiereserven liegt, sondern in der Aktivität bestimmter Immungenen im Nervensystem. Helfen scheint also weniger eine Frage der Muskelkraft als der molekularen Schaltkreise.

Und zum Schluss stellen wir noch die Frage: Warum haben wohl vor fünf Jahren 1000 Freiwillige in der ganzen Schweiz mehr als 2000 Baumwoll-Unterhosen vergraben? Die Antwort steht natürlich im VBIO-Newsletter.

Finden Sie es heraus!

Ihr VBIO-Team aus Berlin

 

Auswahl aktueller News

 

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In Sekundenschnelle kann eine Google-ähnliche Suchmaschine die Daten von Millionen einzelner Zellen aus Tausenden Experimenten weltweit analysieren. Mit dem Tool lassen sich Fragen zur RNA-Biologie klären, die niemand zuvor beantworten konnte, berichtet ein Team vom Max Delbrück Center in „Nature“. 


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Die Kommunikation zwischen Zellen in Pflanzen, Tieren und Menschen erfolgt über spezielle Verbindungsstrukturen. Ein internationales Team fand nun heraus, wie die Regulierung der sehr ähnlichen Strukturen bereits in mehrzelligen Bakterien angelegt worden ist und damit bereits früher in der Evolution entstanden sein muss. In einer aktuellen Studie beschreiben sie,…


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Warum helfen manche Ameisen ihren Nestgenossinnen in Not und andere nicht? Eine aktuelle Studie zeigt, dass Helferverhalten von Ameisen mit Unterschieden in der Genaktivität im Nervensystem zusammenhängt. Forschende hatten Arbeiterinnen der Ameisenart Cataglyphis niger untersucht, von denen einige Rettungsverhalten gezeigt hatten, andere jedoch nicht. Das vor…


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Wenn Mäuse und Primaten sich bewegen, verändert das ihre visuelle Wahrnehmung auf sehr unterschiedliche Weise. Dahinter steckt dasselbe Prinzip, zeigt eine aktuelle Studie.


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VBIO Online-Webinarreihe: „Asymmetrische Zellteilung – Entscheidungen über Leben und Tod während der Entwicklung des Nematoden C. elegans“

VBIO-Online: Faszination Biologie

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Die Online-Webinarreihe „Faszination Biologie“ des VBIO startet nach der Sommerpause am 29.09.2026 von 17.00 bis 19.00 Uhr mit einem Vortrag zum Thema: „Asymmetrische Zellteilung – Entscheidungen über Leben und Tod während der Entwicklung des Nematoden C. elegans“, mit Prof. Dr. Barbara Conradt (Cell & Developmental Biology, University College London, United…


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Winzige Härchen könnten Geckos vor dem Austrocknen schützen

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Winzige Härchen könnten Geckos vor dem Austrocknen schützen

In einer trockenen Buschlandschaft kann ein Gecko über seine Haut schnell Wasser verlieren und dadurch austrocknen. Über seine hauchdünne Haut kann Wasser an die trockene Umgebung verloren gehen – möglicherweise schneller, als der Gecko es ersetzen kann. Doch die Tiere verfügen über eine besondere Anpassung: Ihre Haut ist mit winzigen, nanometergroßen Härchen…


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Wie hat sich im Laufe der Evolution die Abhängigkeit der Nachkommen von den Eltern entwickelt? Einen möglichen Mechanismus haben Forschende beleuchtet und dafür den Totengräber-Käfer Nicrophorus vespilloides untersucht. Die neue Studie zeigt, dass die Eltern nicht nur ihre Nachkommen versorgen, sondern deren gesamte Entwicklungsumgebung verbessern, was Einfluss auf…


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Wer an giftige Cyanobakterien denkt, hat meist grünliche Algenblüten vor Augen. Doch sie können auch auf Wasserpflanzen wachsen und damit Menschen und Tieren besonders nahekommen. Eine Auswertung von Daten aus 107 Gewässern zeigt, dass diese Organismen in sehr unterschiedlichen Lebensräumen zu finden sind, darunter auch der Tegeler See in Berlin. Die vom…


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Vor fünf Jahren vergruben 1000 Freiwillige in der ganzen Schweiz mehr als 2000 Baumwoll-Unterhosen. Ziel des unkonventionellen Citizen Science-Projekts von Universität Zürich und Agroscope war, die Aktivität von Bodenlebewesen besser zu verstehen. Die nun veröffentlichten Ergebnisse zeigen: Die Art der Landnutzung ist für die Abbaugeschwindigkeit bzw. das…


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Auswahl aktueller Termine

 

Fachtagung | Fachgesellschaften

21.09.2026 - 22.09.2026
VAAM Special Group Regulation Symposium: Regulation in Microorganisms 2026 - RiM 2026 – SYNMIKRO

 

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Career-Event | Bundesweit

24.09.2026
virtual jobvector career day 2026

 

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