VBIO

Vor der Bundestagswahl: Parteien zu Forschung und Bildung

Im September 2021 wird ein neuer Bundestag gewählt. Unabhängig vom konkreten Wahlergebnis sind damit auch Weichenstellungen in Hinblick auf die Rahmenbedingungen von Bildung und Wissenschaft verbunden.

Daher hat der VBIO gemeinsam mit den mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesellschaften - dem Dachverband der Geowissenschaften (DVGeo), der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV), der Deutschen Physikalische Gesellschaft (DPG) und der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) – den im Bundestag vertretenen Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl einen Fragenkatalog vorgelegt. Die „Wahlprüfsteine“ sollen explizit keine Wahlempfehlung sein, sondern den insgesamt etwa 130.000 Mitgliedern der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften und allen anderen Interessierten ermöglichen, die wissenschaftspolitischen Vorstellungen der einzelnen Parteien in ihre Wahlentscheidung mit einfließen zu lassen.
Sie finden die gemeinsamen Wahlprüfsteine unter https://wahlpruefsteine.wissenschaft-verbindet.de

Weitere Fragen aus den Biowissenschaften

Darüber hinaus hat der VBIO weitere Fragen an die Parteien gerichtet, die sich stärker auf Anliegen der Biowissenschaftlerinnen und Biowissenschaftler beziehen – darunter auch die Frage nach der Bedeutung der Grundlagenforschung und dem vorgeschlagenen „Internationalen Jahr der Grundlagenforschung und Nachhaltigen Entwicklung (iYBSSD)“. Vor dem Hintergrund des kürzlich vorgelegten VBIO-Positionspapiers zur nicht-formalen Bildung hat der VBIO Auskunft erbeten, wie die Parteien die mathematisch-naturwissenschaftliche Grundbildung jenseits der  Schule stärken wollen. Weitere Fragen betreffen die Karriereweg des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Biodiversitätsforschung und das Benefit Sharing sowie die Haltung der Parteien zur Anwendung moderner biotechnologischer Methoden inklusive des Genome Editing.