VBIO

Aktivitäten auf Landesebene

Bildungspolitik ist Ländersache - daher obliegt die Beobachtung und Kommentierung von Entwicklungen im Bereich der Schulbiologie den Landesverbänden des VBIO. Sie verfügen über die entsprechenden Knotakte auf Landesebene.


Landesverband NRW kritisierte Stundenkürzungen bei Wiedereinführung von G9 (September 2018)

Die aktuellen Planungen in Nordrhein-Westfalen zur Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums (G9) bedeuten unter anderem eine Kürzung des Biologieunterrichts in der Sekundarstufe I auf 7 Stunden. Biologie wird nicht mehr durchgängig unterrichtet werden. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen des VBIO hat eine detaillierte Stellungnahme erarbeitet und an das zuständige Kultusministerium versandt.


Landesverband Hessen kritisiert Umfang von Abituraufgaben (September 2017)

Der Landesverband Hessen hat anlässlich des Abiturs 2017 eine quantitative Übersicht über die Abituraufgaben der letzten Jahre vorgelegt. Diese ergab eine deutliche Zunahme von Anzahl und Umfang. Der Landesverband hat sich daraufhin an das Kultusministerium gewandt mit der Bitte, diesem Trend bei der Festlegung der Abituraufgaben in den Folgejahren entgegen zu treten.


Landesverband Bayern setzt sich für Stärkung des Schulfaches Biologie ein (Mai 2017)

Der Landesverband Bayern des VBIO hat den Bayerischen Landtag in einer Petition aufgefordert, die Biologie im neuen Schulsystem G9 zu stärken.

Nach langen Debatten wird nun der Weg zum Abitur in Bayern wieder wie früher 13 Jahre dauern, mit einer „Überholspur“ für schnelle SchülerInnen. Insgesamt soll die Zahl der Wochenstunden im Vergleich zum G8 um etwa 18 Stunden steigen.
Der Landesverband Bayern plädiert in seinem Brief an den Bildungsausschuss dafür, die Biologie in der Stundentafel des neuen G9-Gymnasiums entsprechend seiner gesellschaftlichen Relevanz zu stärken. Denn obwohl Nachhaltigkeit als eine Leitlinie im neuen LehrplanPLUS festgelegt ist, werden wichtige Themen wie die Bedeutung der Biodiversität bislang nur marginal berücksichtigt. Des Weiteren sollten dem Landesverband nach im Lehrplan der Oberstufe verpflichtend für alle SchülerInnen Prinzipien und Anwendungen der modernen Biowissenschaften sowie alltagsrelevante biomedizinische Grundlagen verankert werden.

Im Anschluss an die Verbändeanhörung im Juni 2017 hat der Landesverband Bayern zusammen mit der deutschen Physikalische Gesellschaft, der Förderverein für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht und dem Verband der Chemielehrer an Bayerischen Gymnasien ein gemeinsames Positionspapier"MINT-Bildung sichert dien Technologiestandort Bayern" vorgelegt. Am 25. Juli 2017 hat das Kultusministerium seine Entwürfe für die neue Stundentafel öffentlich vorgestellt.