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Umfrage des EU Referenzlabors für alternative Methoden zu Tierversuchen noch bis 11. März geöffnet

Rückblende: Im März 2015 hatte die europäische Bürgerinitiative „Stop vivisection“ der EU-Kommission über eine Million Unterschriften vorgelegt, mit denen sie ihre Forderung nach einer Aussetzung der Richtlinie 2010/63/EU zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere forderte. Die Initiative verlangte die Vorlage einer neuen Richtlinie, die den Ausstieg aus wissenschaftlichen Tierversuchen sowie eine stärkere Förderung alternativer Methoden sicher stellen soll.

 

Die EU-Kommission hatte nach paralmentarischer Anhörung beschlossen, die EU-Richtlinie 2010/63/EU nicht außer Kraft zu setzen, sondern die Ergebnisse der vorgesehen Evaluation abzuwarten.

 

Gleichzeitig hatte die EU-Kommission eine Konferenz angekündigt, auf der die wissenschaftliche Gemeinschaft und Interessensvertreter über die Umsetzung der Richtlinie und wissenschaftlich fundierte Alternativansätze zu Tierversuchen diskutieren sollen. Diese Konferenz soll nun Ende des Jahres in Brüssel stattfinden.

 

Ebenfalls Ende 2016 soll eine Studie des Referenzlabor der Europäischen Union für alternative Methoden zu Tierversuchen (EURL ECVAM) vorgelegt werden, die dazu beitragen soll, den Prozess der Implementierung der „3R“ zu beschleunigen.

 

 

 

Hierzu hat EURL ECVAM eine Umfrage gestartet, mit der Stand des Wissens zu „3R“ ebenso wie die noch bestehenden Wissenslücken erfasst werden sollen. >>> Einzelpersonen und Institutionen können sich noch bis zum 11. März an der Umfrage beteiligen.ec.europa.eu/eusurvey/runner/eu3rsknowledgesharingsurvey2015