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Sicherer Vertrag, gute Betreuung, klare Perspektive

Mit einem Sonderheft von duz SPECIAL stellt die Max-Planck-Gesellschaft ihre neuen Förderstrukturen für Doktoranden und Postdoktoranden vor und zeigt, welche Chancen und Möglichkeiten diese Neuausrichtung eröffnet.

 

Das Wissenschaftssystem ist großen Veränderungen unterworfen. Ganz besonders zeigt sich dies beim wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Zahl der Nachwuchswissenschaftler steigt beständig, ebenso ihre Bedeutung für die Wissenschaft: Nachwuchsförderung ist eine Investition in die Zukunft.

 

Um im Wettbewerb um die talentiertesten jungen Forscherinnen und Forscher erfolgreich zu bleiben, hat die Max-Planck-Gesellschaft die Karrierestrukturen für Doktorandinnen und Doktoranden komplett neu aufgestellt: Ab Juli 2015 erhalten diese ausschließlich Promotionsförderverträge, die die wissenschaftliche Freiheit eines Stipendiums mit der Sicherheit eines Arbeitsvertrags verbinden. Auch ein Großteil der Postdocs bekommt künftig eine Anstellung. Die Umstellung von Stipendien auf Verträge lässt sich die Max-Planck-Gesellschaft in den kommenden Jahren jährlich fast 50 Millionen Euro kosten, die Nachwuchsfördermittel werden dafür um rund 40 Prozent angehoben.

 

Mit ihren überarbeiteten Leitlinien zur Doktorandenförderung setzt die Max-Planck-Gesellschaft einen neuen Standard im Wissenschaftssystem. Dazu Prof. Dr. Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft: "Mit diesen Maßnahmen schaffen wir die Grundlage für eine wettbewerbsfähige Nachwuchsförderung. Die Finanzierung wird teurer – aber das heißt ja nichts anderes, als dass uns der Nachwuchs etwas wert ist."

 

Das duz SPECIAL „Wegweisend für Talente aus aller Welt – Nachwuchsförderung in der Max-Planck-Gesellschaft“ erscheint am 26. Juni 2015 als Beilage zum duz MAGAZIN 07/2015 und ist auf Anfrage kostenfrei beim Verlag erhältlich. Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. www.mpg.de/9301025/duzSpecial_MPG_M07_2015_web.pdf