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Makakenversuche: Universität Bremen gewinnt Rechtsstreit

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigt Urteil des Bremer Oberverwaltungsgerichts: die Makakenversuche an der Uni Bremen sind ethisch vertretbar und die Belastungen für die Tiere allenfalls mäßig. Bremen hätte die Makakenversuche von Andreas Kreiter genehmigen müssen.

 

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Beschwerde der Freien Hansestadt Bremen gegen das Nicht-Zulassen einer Revision gegen das Urteil des Bremer Oberverwaltungsgerichts (OVG) vom 11. Dezember 2012 zurückgewiesen. Damit sind die rechtlichen Auseinandersetzungen um die 2008 gestellte Genehmigung von Tierversuchen durch Andreas Kreiter endgültig zugunsten der Universität Bremen entschieden. Das OVG hatte in seiner Urteilsbegründung 2012 die hervorragende wissenschaftliche Qualität der Forschungen von Professor Kreiter bestätigt und zugleich festgestellt, dass die Belastungen für die Makaken allenfalls mäßig seien. Das Gericht betonte, dass die Versuche ethisch vertretbar sind. Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter zeigte sich erleichtert: „Ich bin froh, dass der jahrelange Rechtsstreit zwischen Gesundheitsbehörde und Universität jetzt beendet ist und hoffe, dass der Kollege Andreas Kreiter seine international hoch anerkannte Forschungsarbeit fortsetzen kann.“

Universität Bremen www.radiobremen.de/politik/themen/affenversuche116.html