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Bundesregierung: Urheberrechtsreform für die Wissenschaft fällt kleiner aus als geplant

Das Bundeskabinett hat am 12. April einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, mit dem es das Urheberrecht "an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft" anpassen will. Kern der Initiative ist es, die bislang im Urheberrechtsgesetz weit verstreuten Bestimmungen zu bündeln und klarer zu fassen, auf deren Basis Lehrer, Wissenschaftler und Forscher Teile geschützter Werke nutzen und vervielfältigen dürfen.

 

Lehrer und Forscher sollen demnach künftig 15 Prozent eines Werks kopieren oder in elektronische Semesterapparate einstellen und damit öffentlich zugänglich machen dürfen. Maas wollte ursprünglich 25 Prozent für diese Zwecke freigeben, während der Bundesgerichtshof die Grenze für Lehrmaterialien in Intranets bei 12 Prozent gezogen hatte. Für die eigene wissenschaftliche Forschung sollen weiter bis zu 75 Prozent eines Werks verwendet werden dürfen.

 

Alle wichtigen Informationen zum Gesetzgebungsverfahren finden Sie unter:

www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/UrhWissG.html Lesen Sie mehr unter: www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesregierung-Urheberrechtsreform-fuer-die-Wissenschaft-faellt-kleiner-aus-als-geplant-3685045.html