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Gentechnik bei Tieren: Neuer Schub durch Genome Editing

Lange Zeit hatten gentechnisch veränderte Nutztiere kaum praktische Bedeutung. Mit Ausnahme von Lachs gibt es weltweit bisher keine Lebensmittel- und andere Produkte aus solchen Tieren zu kaufen. Es wurde zwar viel geforscht und ausprobiert, doch verglichen mit Pflanzen war das Einführen neuer Gene in das Erbgut von Tieren nicht nur aufwändiger, sondern auch wenig zuverlässig. Und wenn es einmal klappte, waren die Tiere oft krank und nicht fortpflanzungsfähig. Doch das ändert sich gerade. Neue Verfahren, mit denen man einzelne DNA-Bausteine gezielt „umschreiben“ kann, haben schlagartig neue Perspektiven eröffnet. Nun scheint in der Tierzucht möglich, was die klassische Gentechnik schon aufgegeben hatte. Mehr dazu unter: transgen.de www.transgen.de/tiere/670.gentechnik-tieren-stand.html