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VBIO unterstützt internationale Erklärung zu Digitalen Sequenzinformationen

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Der VBIO unterstützt zusammen mit über 50 weiteren internationalen Organisationen eine Erklärung, in der Bedenken hinsichtlich der Ausweitung von Access and Benefit Sharing (ABS)-Verpflichtungen auf Digitale Sequenzinformation (DSI) vorgetragen werden.

Zu den Unterzeichnern gehören neben dem VBIO unter anderem auch das Global Genome Biodiversity Network (GGBN), das American Institut for Biological Sciences (AIBS), die Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ) und das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK).

Die Unterzeichner sind besorgt über die potenziell schädlichen Auswirkungen einer möglichen zukünftigen unangemessenen Regulierung. Solche Verpflichtungen würden der biologischen Forschung zusätzliche Hürden aufbürden - mit potenziell negativen Folgen für den wissenschaftlichen Fortschritt und den daraus resultierenden enormen gesellschaftlichen Nutzen sowie für die Erreichung der drei Ziele des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD). Der VBIO hatte sich bereits mehrfach ähnlich geäußert und sich mit dieser Sicht bereits an das Sekretariat der CBD gewandt.

Anlass der gemeinsamen Stellungnahme ist das Arbeitstreffen des „Subsidiary Body on Scientific, Technical and Technological Advice (SBSTTA) Anfang Juli in Montreal, dass die Beschlüsse der Vertragsstaatenkonferenz vorbereitet, die im November in Ägypten stattfinden wird.

Die Unterzeichner empfehlen dem SBSTTA anzuerkennen, dass der Zugang zu und die Nutzung von Digitalen Squenzinformationen wesentlich ist für die Förderung von Forschung und Entwicklung. Sie betonen, dass Forschung und Entwicklung dazu beitragen, die Ziele sowohl der CBD als auch des Nagoya-Protokolls zu erreichen.

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