Von der Frage zum Versuch

...alles fängt mit einer Frage an...

Und eine Frage will beantwortet werden!

Stellt der Wissenschaftler fest, dass die Beantwortung seiner Frage mit der Methode "Tierversuch" möglich sein könnte, bemüht er sich zunächst um eine alternative Methode. Das geschieht nicht nur, weil es so vom Gesetz gefordert wird. Sondern auch, weil Tierversuche sehr aufwendig und nicht zuletzt durch die Haltung und intensive Pflege der Tiere sehr teuer sind. Vielleicht geschieht das auch, weil der besagte Wissenschaftler ein aktiver Tierschützer ist, und aus Prinzip keine Tierversuche durchführen möchte.

Die Entwicklung und Etablierung von Methoden, die den Tierversuch ersetzen können, ist auch einer der Hauptschwerpunkte der neuen EU-Richtlinie zum Schutz von Versuchstieren. In Deutschland gibt es zu diesem Zweck das ZEBET (Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch). Das ZEBET ist an das Bundesinstitut für Risikobewertung angegliedert. Damit hat Deutschland eine Vorreiterrolle inne, denn in vielen anderen Staaten wird die Arbeit des ZEBET von privaten Organisationen übernommen, die sich zum Teil aus Spenden finanzieren.
Auf europäischer Ebene arbeitet das ECVAM (European Resource Centre for Alternatives in Higher Education) zu diesem Thema.


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