Darwins Evolutionstheorie in der Diskussion

1859 erschien Darwins berühmtestes Buch "On the Origin of Species". Darwin hat damit für die Biologie als Wissenschaft eine komplett neue und revolutionäre Grundlage geschaffen.
Darwins Evolutionstheorie basiert auf vergleichsweise einfachen Grundlagen. Sie hat aber viele komplexe Zusammenhänge und Konsequenzen. Aus dieser Komplexität haben Interessengruppen immer wieder einzelne Bruchstücke heraus gelöst, wie etwa das "Überleben des Stärkeren" oder die Rassenideologie. Andere Interessengruppen sehen einen Angriff auf die Religion und versuchen der Evolutionstheorie eine Theorie gegenüber zu stellen, in der ein Schöpfer eine Rolle spielt („Kreationismus“).
Es entsteht damit eine zwiespältige Situation: Unter Wissenschaftlern gibt es keine Zweifel an der Theorie. In der Gesellschaft wird Darwins Evolutionstheorie aber oft noch kontrovers diskutiert oder sogar abgelehnt.

Evolutionsbiologie und VBIO
Der VBIO beteiligt sich aus Sicht der Wissenschaft an der Diskussion und leistet Aufklärungsarbeit. Darüber hinaus nimmt der VBIO auch in aktuellen gesellschaftlichen Debatten Stellung, in denen wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Kontext gelöst und verfälscht dargestellt werden. Ein Beispiel hierfür ist das Wiederaufleben der Rassenideologie im Kontext der Schriften von Thilo Sarrazin. Die Stellungnahmen des VBIO zur Debatte um Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" finden Sie hier

 

 
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