Biosicherheit: Biosafety und Biosecurity
Ganz klar: Biowissenschaftliche Kenntnisse, Methoden und einzelne Organismen können missbraucht werden. Und vor den sich daraus ergebenden Gefahren müssen sich Gesellschaft und Individuen schützen. Die Diskussionen zum Thema Biosicherheit (Biosecurity) wird derzeit in verschiedenen Institutionen und Organisationen intensiv geführt. Die Vorschläge reichen dabei von „praktikabel“ bis „unrealistisch“. Manche Maßnahmen könnten die Sicherheit sofort verbessern, andere benötigen ein kritisches Feintuning. Und wieder andere haben das Zeug dazu, Pseudosicherheit vorzugaukeln aber in Wirklichkeit die Biowissenschaften in Bürokratie zu ersticken. Normierungsinitiativen
Hinweise auf Quellen und laufende Normierungsinitativen im Bereich Biologische Sicherheit
Positionspapier des ABAS zum Laboratory Biorisk Management Standard (CWA 15793:2008)
Biosicherheit in der Ausbildung
In allen Fachbereichen sollte sichergestellt werden, dass bereits die Bachelor-Studierenden für das Thema Biologische Sicherheit sensibilisiert werden und zumindest die gesetzlichen Grundlagen kennen. Bereits ein Bachelor-Studierender sollte in der Lage sein, eine erste Gefährdungsbeurteilung von biologischen Experimenten zu machen, oder im Zweifelsfalle jemanden Fachkundigen hinzuziehen.
Am 29. März 2010 hat - auf Initiative des VBIO und mit Unterstützung der KBF - die ASIIN beschlossen, das Thema Biologische Sicherheit in die Fachspezifisch ergänzenden Hinweise für die Akkreditierung zu implementieren. Damit sind alle Fachbereiche aufgefordert, in den Curricula von Ba/Ma-Studiengängen Aspekte der Biologische Sicherheit modular zu verankern und den Studierenden ggf. behördlich anerkannte Zertifikate zu erteilen. Hier der Wortlaut der Entschließung:
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