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Marktpotentialstudie: Neue Einsatzmöglichkeiten für biobasierte Rohstoffe und Lösungen aus Deutschland

Um mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland technologisch und wirtschaftlich erfolgreich an globale Märkte anzuschließen und neue Absatzmöglichkeiten für biobasierte Produkte zu eruieren, hat das Spitzencluster BioEconomy im vergangenen Jahr eine große Marktpotentialstudie zu Lösungen und Anwendungen im Bereich Bioökonomie in Auftrag gegeben. Die 139-seitige Studie bietet einen exklusiven Überblick über bioökonomische Bedarfe in verschiedenen internationalen Branchen und zeigt mögliche Markteintrittsbarrieren in der holzbasierten Bioökonomie auf.
Als branchenübergreifender Wertschöpfungsverbund vereint das in Mitteldeutschland ansässige Spitzencluster BioEconomy Forschungseinrichtungen und mittelständischeUnternehmen der holzerzeugenden und -verarbeitenden Industrie mit der chemischen undenergiewandelnden Industrie aus ganz Deutschland und hat sich auf die wertschöpfendeNutzungskaskade von einheimischem Buchenholz spezialisiert. Um herauszufinden,welche der in Entwicklung befindlichen Zwischen- und Endprodukte der Partner international besonderes Marktpotential besitzen und welche Faktoren einen Markteintritt erleichtern sowie beschleunigen können, beauftragte das Cluster 2016 das nova-Institute für politische und ökologische Innovation mit einer umfassenden Untersuchung.

Buchenholz auf absehbare Zeit einer der attraktivsten Rohstoffe
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, das Buchenholz auch auf absehbare Zeit einer der attraktivsten nachwachsenden Rohstoffe bleibt, da ein wachsendes Angebot bisher nur auf eine Nachfrage nach Brennholz mit geringer Wertschöpfung trifft. Aufgrund mengenmäßig hoher Verfügbarkeit stellen Fichte und Kiefer zwar geeignete Alternativen dar, allerdings besteht bei diesen Nadelhölzern hohe Konkurrenz im Bereich stoffliche und energetische Nutzung.

Enorme Absatzmöglichkeiten im Bereich Duftstoffe
Basierend auf den Stärke-Schwächen Analysen der untersuchten Holz-Wertschöpfungsketten offenbart die Studie attraktive Absatzmöglichkeiten für biobasierte Aromaten, wie zum Beispiel Dihydroeugenol. Weil der Aromaten-Markt bislang nur wenig konsolidiert ist und kaum Konkurrenz durch petro- oder biobasierte Alternativen besteht, können in diesem Marktsegment bereits heute hohe Gewinne für geringe Stoffmengen
erzielt werden.

Steigende Nachfrage nach Cellulosefasern
Bereits seit zehn Jahren stellen Cellulosefasern einen stark wachsenden Markt dar, für den das Nova Institut in seiner Untersuchung ein weiteres jährliches Wachstum von 5-10 % prognostiziert. Es sei davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren neue Prozesstechnologien Marktreife erreichen, mit denen die Eigenschaftsprofile der Cellulosefasern weiter ausgebaut und nutzbar gemacht werden können. Vor allem im
Bereich Mikropartikel sei dabei eine steigende Nachfrage nach Cellulosefasern zu erwarten.

Studienergebnisse direkt anfordern
Auch bei einem Vergleich der Zwischenprodukte liefert die Studie interessante Erkenntnisse in Bezug auf die jährliche Wachstumsrate sowie das Marktvolumen von Milch- und Bernsteinsäure beziehungsweise Isobuten und Isooktan. Bei Fragen zu den detaillierten Ergebnissen der Studie können Sie sich unter http://www.bioeconomy.de/pressekontakt/ direkt an das Spitzencluster wenden.
BIOECONOMY E.V.
http://www.bioeconomy.de

21.04.2017

 

 
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