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Die Lizenz zum Knöllchen Pflanzliches Eiweiß unterstützt Bakterienentwicklung

Forscher fanden heraus, dass ein spezieller Mechanismus es den Hülsenfrüchtlern ermöglicht, je nach Bedarf ein bestimmtes Gen so umzubauen, dass es ein zweites Protein bilden kann, das wichtig für die Symbiose mit Rhizobien ist. Die Forscher konnten Parallelen zu anderen Symbiosen ziehen und kamen zu dem Schluss, dass die Stickstofffixierung aus der Luft, auch auf andere Pflanzen übertragen werden könne.

Stickstoff ist für Pflanzen Mangelware. Wenn es ums Wachstum geht, ist er oft der begrenzende Faktor. Dementsprechend wird bei Nutzpflanzen Stickstoff zugeführt, damit sie die gewünschten Erträge bringen – mit den entsprechenden Folgen für die Umwelt. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Die Hülsenfrüchtler (Leguminosen) haben eine Symbiose mit bestimmten Bakterien, den Knöllchenbakterien oder Rhizobien, entwickelt, die es ihnen ermöglicht, Stickstoff aus der Luft zu fixieren und zu verwerten. Eine neue Studie untersuchte jetzt, wie ein bestimmtes Protein speziell für die Symbiose gebildet wird und der Bakterienzelle bei der Reifung hilft.

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Pan, H. et al. (2016): A symbiotic SNARE protein generated by alternative termination of transcription. In: Nature plants, (11. Januar 2016), doi:10.1038/nplants.2015.197.
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http://www.pflanzenforschung.de/de/journal/journalbeitrage/die-lizenz-zum-knoellchen-pflanzliches-eiweiss-unterstu-10567/

02.02.2016

 

 
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