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Programmierter Zelltod entscheidend für Wurzelwachstum
Wie Pflanzen Wurzeln bilden, beschäftigt Wissenschaftler seit Jahren. Laufend befördern Studien Neues darüber ans Licht. (Bildquelle: © Rollingfrenzy/ wikimedia.org/ CC0)

Die Anzeichen verdichten sich, dass der programmierte Zelltod eine wichtige Rolle im Wurzelwachstum spielt. Das Koordinationszentrum, so eine aktuelle Studie, liegt in der Wurzelspitze. Von hier aus geben Hormonsignale den Takt für das Wachstum der Wurzelhaube und der Seitenwurzeln vor.

Wenn Pflanzen Wurzeln schlagen, überlassen sie nichts dem Zufall, auch wenn dies in Animationen oder im Zeitraffer anders aussieht. Zahlreiche Studien belegen, dass Pflanzen nicht blind nach Wasser und Nährstoffen suchen, sondern gezielt vorgehen. Mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen hat ein internationales Forscherteam neue Erkenntnisse zur Koordination des Seitenwurzelwachstums ans Tageslicht befördert. Im Fokus: die Wurzelspitze der Modellpflanze Arabidopsis. Erst seit kurzem ist bekannt, dass sie über das Signal- und Wachstumshormon Auxin auch die Bildung der Seitenwurzeln koordiniert und der programmierte Zelltod dabei eine wichtige Rolle spielt. Neu ist die Erkenntnis, dass dieser maßgeblich den Takt vorgibt.
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http://www.pflanzenforschung.de/de/journal/journalbeitrage/der-tod-als-taktgeber-programmierter-zelltod-entscheide-10568/

02.02.2016

 

 
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