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Wüstenfisch verblüfft Forscher

Eigentlich müsste er längst ausgestorben sein: In einem Wasserloch mitten im amerikanischen Death Valley lebt die seltenste Fischart der Welt – der Teufelskärpfling. Wie und wann dieser Fisch in diese Wüste gelangte, haben US-Forscher nun aufgeklärt. Das überraschende Ergebnis: Der Fisch lebt erst seit maximal 800 Jahren in der Warmwasserquelle. Irgendwie hat er offenbar Mittel und Wege gefunden, die mehreren Kilometer heißer, trockener Wüste bis zu seinem isolierten Lebensraum zu durchqueren.


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Christopher H. Martin, Jacob E. Crawford, Bruce J. Turner, Lee H. Simons: Diabolical survival in Death Valley: recent pupfish colonization, gene flow and genetic assimilation in the smallest species range on earth, Proc. R. Soc. B 2016 283 20152334; DOI: 10.1098/rspb.2015.2334.
Mehr dazu unter: scinnexx.de
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19778-2016-01-27.html

29.01.2016

 

 
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