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Breite Unterstützung für Schutz von Greifvögeln

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat heute eine Petition des Naturschutzbunds NABU gegen die illegale Verfolgung von Greifvögeln entgegen genommen. Die Petition, die sich an die Umwelt- und Innenminister der Länder und des Bundes richtet, wurde laut NABU von 46.600 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet. Hendricks sagte zu, sich für einen effektiveren Schutz von Greifvögeln einzusetzen.

Hendricks: "Auch in Deutschland werden immer noch viel zu viele Greifvögel illegal getötet. Das muss sich ändern. Adler, Milane, Falken, Habichte und die anderen Greifvögel brauchen unseren Schutz. Wir haben die nötigen Gesetze, aber deren Durchsetzung kann und muss noch besser werden. Wo es nötig ist, wird sich das Bundesumweltministerium für einen effektiveren Vollzug einsetzen."

Das Bundesumweltministerium fördert seit 2015 und bis 2018 ein vom "Komitee gegen den Vogelmord" durchgeführtes Projekt namens "EDGAR" (Erfassungs- und Dokumentationsstelle Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität), um bundesweit zu ermitteln, wie groß das Ausmaß der illegalen Greifvogelverfolgung in Deutschland ist. Analysiert werden soll zudem, mit welchen Maßnahmen sich die Greifvögel effektiver schützen lassen. Auf dieser Faktenbasis können dann weitere Gespräche mit den Ländern geführt werden.

Für den Vollzug der Naturschutzregeln sind die Länder zuständig. Als vorbildlich gilt dabei Nordrhein-Westfalen, wo das zuständige Umweltministerium eine Stabsstelle zur Bekämpfung von Umweltkriminalität geschaffen hat, die sich auch um die Strafverfolgung von Greifvogeldelikten kümmert.

BMUB
Weitere Informationen und Beratungsangebote zum Thema finden Sie auf der EDGAR-Projektseite
http://www.greifvogelverfolgung.de/

21.01.2016

 

 
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