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Relaunch des Datenportals „GFBio“ für Biodiversitäts-Forscher in Deutschland

Ab sofort bietet GFBio neue Werkzeuge und Services für den Umgang mit Biodiversitätsdaten. Die Homepage des DFG-geförderten interdisziplinären Verbundprojektes GFBio („German Federation for Biological Data“; (http://www.gfbio.org) wurde nun durch neue Werkzeuge und Services ergänzt. Auch künftig wird das Angebot mit der Entwicklung des jungen Pilotprojektes dynamisch weiter wachsen. Seit Dezember 2013 arbeiten 19 beteiligte Institutionen in Deutschland an der Umsetzung des Portfolios. Ziel ist die datenintensive Forschung im Bereich der marinen und terrestrischen Ökologie zu erleichtern und die Integration und Nachnutzung von Forschungsdaten zu fördern.

Neu ist der interaktive Datenlebenszyklus unter dem Menüpunkt „Training“ (http://www.gfbio.org/training), der verschiedene Szenarien, je nach Perspektive des Nutzers, darstellt. Zu jeder Phase im Datenlebenszyklus gibt es eine interaktive Kurzinformation. Weiterführende „Fact-Sheets“ liefern kompaktes Wissen zu den 10 Stationen des Datenlebenszyklus. Sie beschreiben was jede Phase definiert, vermitteln welche Einzelschritte erforderlich sind und welche nützlichen Hilfsmittel und Services GFBio dem Forscher für sein Datenmanagement anbieten kann.

Außerdem ist die Datensuche von GFBio (http://www.gfbio.org/data-portal) nun grafisch unterstützt und mit neuen Suchfunktionen ausgestattet. Informationsmaterial zu dessen Verwendung ist derzeit in Arbeit. Somit wird sowohl einzelnen Forschern als auch Mitarbeitern in Naturhistorischen Sammlungen, großen Verbundprojekten und Forschungsnetzwerken die Suche von bereits verfügbaren Datensätzen erleichtert.

Für die Biodiversitätsforschung relevante Daten aus der Genetik, Ökologie, Umweltwissenschaften oder Naturhistorischen Sammlungen können sehr heterogenen sein. Um sie adäquat managen zu können greift GFBio auf bewährte Dateninfrastukturen und Werkzeuge, wie PANGAEA (Data Publisher for Earth and Environmental Science), Bexis++ (Biodiversity Exploratory Information System), DWB (DiversityWorkbench) und SILVA (high quality ribosomal RNA databases) zurück.
GFBio

28.01.2015

 

 
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