News DetailansichtDAAD und Leibniz-Gemeinschaft fördern 15 internationale Nachwuchsforscher
Über das „Leibniz-DAAD-Research Fellowship-Programme“ forschen erneut 15 herausragende Postdocs aus Europa, Indien, den USA und China ab September ein Jahr lang an Leibniz-Instituten ihrer Wahl. Das erfolgreiche Stipendienprogramm für internationale Nachwuchswissenschaftler wird auch 2013/14 fortgesetzt.
Der Deutsche Akademischer Austauschdienst (DAAD) und die Leibniz-Gemeinschaft fördern über das gemeinsame „Leibniz-DAAD-Research Fellowship-Programme“ wieder 15 exzellente internationale Postdocs. In dieser zweiten Auswahlrunde des Programms waren insgesamt 147 Bewerbungen aus 36 Ländern eingegangen, von denen 110 zur Auswahl zugelassen wurden. Die Bewerberinnen und Bewerber interessierten sich für einen Forschungsaufenthalt an 43 der insgesamt 86 Leibniz-Einrichtungen. Der DAAD und die Leibniz-Gemeinschaft setzen das Programm auch im kommenden Jahr mit einer dritten Runde fort. Damit stehen auch 2013/14 wieder Stipendien für einjährige Forschungsaufenthalte von exzellenten internationalen Nachwuchswissenschaftlern an einem Leibniz-Institut ihrer Wahl zur Verfügung. Nachdem auch die zweite Ausschreibungsrunde in diesem Jahr ein großer Erfolg war, beschloss das Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft nun, für 2013/14 mehr als 400.000 Euro aus seinem Impulsfonds bereit zu stellen. Die Auswahl der 15 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgte nach rein wissenschaftlichen Exzellenzkriterien; Länder-, Fach- oder Geschlechterquoten spielten keine Rolle. Die Geförderten kommen aus insgesamt neun Ländern: Indien (3), Italien (3), USA (2), China (2), Indonesien (1), Polen (1), Thailand (1), Tschechien (1) und Rumänien (1). Die Stipendiatinnen und Stipendiaten gehen in alle Fachbereiche der Leibniz-Gemeinschaft. Vier Stipendien gingen an Frauen. Dieser Anteil entspricht etwa dem Anteil der Frauen an der Gesamtbewerberzahl. Für den DAAD, der das Programm international bewirbt und den Stipendiaten zweimonatige Deutschkurse bietet, ist dessen Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel mit der Resonanz auf die zweite Ausschreibung des Programms sehr zufrieden: „Besonders erfreulich ist, dass mit der weltweiten Werbung für dieses hochinteressante Programm erneut eine so große Zahl an exzellenten Bewerberinnen und Bewerbern angesprochen werden konnte. Das spricht für den Forschungsstandort Deutschland.“ Auch Karl Ulrich Mayer, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft zieht ein positives Fazit: „Das Leibniz-DAAD-Stipendienprogramm schafft eine win/win-Situation. Den Wissenschaftlern eröffnet es einen internationalen Karriereschritt für die oft schwierige Zeit direkt nach der Promotion. Für die Leibniz-Gemeinschaft und Deutschland sind diese talentierten und hochqualifizierten Nachwuchsforscher besonders interessant. Als wissenschaftliche Führungskräfte der Zukunft haben sie den Großteil ihrer Karriere noch vor sich und bleiben uns auch nach ihrem Stipendium als zukünftige Kooperationspartner erhalten und verbunden.“ Informationen zur dritten Antragsrunde werden Anfang Januar nächsten Jahres online unter http://www.daad.de/leibniz verfügbar sein. Leibniz Gemeinschaft
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