News Detailansicht Dürrekatastrophe in den USA: Neue trockentolerante Sorten, aber: „Es gibt keine Wunder-Pflanzen.“
In weiten Teilen der USA dauert die seit Wochen anhaltende Hitzewelle weiter an. Die Dürre betrifft fast zwei Drittel der Fläche des Landes und sorgt für erhebliche Ernteeinbußen insbesondere im Corn Belt, dem riesigen Maisanbaugebiet im Mittleren Westen. Die UNO fürchtet eine neue Lebensmittelkrise. Nicht erst seit der aktuellen Krise beschäftigen sich Pflanzenzüchter- und forscher mit der Entwicklung trockentoleranter Pflanzen. Erste mit modernen molekularbiologischen Methoden konventionell gezüchtete Maissorten, die Hitze besser vertragen und weniger Wasser verbrauchen, werden in den USA bereits auf etwa 800.000 Hektar angebaut. Ein gentechnisch veränderter trockentoleranter Mais ist seit 2011 zugelassen und soll 2013 auf den Markt kommen.
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