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Bundesregierung legt Wissenschaftszeitvertragsgesetz arbeitgeberfreundlich aus

Eine wichtige Streitfrage bei der Auslegung des neuen WissZeitVG lautet: Was ist eigentlich eine "wissenschaftliche Qualifizierung"? Und was sind "angemessene" Vertragslaufzeiten?

Wissenschaftliche Qualifizierung sei nicht beschränkt auf den Erwerb einer formalen Qualifikation wie der Promotion oder Habilitation, sondern es könne dabei auch "um den Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten etwa in Bezug auf Projektmanagement" gehen, so die Regierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Linken "Prekäre Beschäftigung in der Wissenschat und Auswirkungen der Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes"

Sogar "organisatorische und managementbezogene Tätigkeiten" könnten zur Qualifizierung beitragen. Bei der Frage nach der angemessenen Befristungsdauer hebt die Bundesregierung zwar einerseits auf die "übliche Dauer" ab, es könnten "auch sinnvolle Teilabschnitte gebildet werden".
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https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bundesregierung-legt-vorschriften-arbeitgeberfreundlich-aus/

21.04.2017

Druckdatum: 19.10.2017   ©  2007 Vbio